"Miss Germany" 2024: Zwei Frauen mit Hijab brechen mit Klischees und polarisieren
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany" 2024: Zwei Frauen mit Hijab brechen mit Klischees und polarisieren
Deutschland krönt dieses Wochenende seine neue "Miss Germany" in den Bavaria Studios in München
Neun Finalistinnen, darunter zwei Frauen mit Hijab, werden bei dem Wettbewerb antreten. Die Veranstaltung markiert einen Wandel weg von klassischen Schönheitsidealen – die Organisatoren suchen heute vielmehr zukünftige Führungskräfte und Unternehmerinnen.
Besondere Aufmerksamkeit erhält der diesjährige Wettbewerb, da zwei Teilnehmerinnen, Büşra Sayed und Amina Ben Bouzid, Kritik ausgesetzt sind, weil sie aufgrund ihres Kopftuchs als "nicht deutsch genug" wahrgenommen werden. Beide Frauen verteidigen ihr Recht, das Land zu repräsentieren, und betonen, dass ihr Äußeres nicht ihre Nationalität definiert.
Die 27-jährige Unternehmerin Büşra Sayed aus Berlin erlebt seit Langem Rassismus und digitale Hetze wegen ihrer Religion und ihres Erscheinungsbilds. Trotz der Anfeindungen bleibt sie auf ihre Ziele fokussiert. Als Finalistin in der Kategorie "Female Founder" steht sie für die neue Ausrichtung des Wettbewerbs.
Auch die 28-jährige Amina Ben Bouzid aus Wiesbaden trägt ein Kopftuch und sieht sich mit ähnlichen Vorurteilen konfrontiert. Für sie ist der Hijab ein selbstverständlicher Teil ihrer Identität – erst durch die Fragen anderer werde er zum Thema. Ben Bouzid tritt in der Kategorie "Female Leader" an.
Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik, ist Ärztin und setzt künstliche Intelligenz ein, um das deutsche Gesundheitssystem zu verbessern. Ihr Wirken unterstreicht den modernen Fokus des Wettbewerbs auf berufliche Leistungen statt auf äußere Attribute. Die Organisatoren wollen Frauen entdecken, die große Unternehmen führen können – etwa in Vorständen von DAX-Konzernen.
Sayed und Ben Bouzid lassen sich von der Kritik nicht beirren. Stattdessen sehen sie ihre Teilnahme als Chance, andere Menschen mit ähnlichem Hintergrund zu inspirieren. Beide betonen, dass ihre deutsche Identität nicht an Kleidung oder Glauben gemessen werden dürfe.
Im Finale präsentieren sich neun Kandidatinnen, die für eine Mischung aus Ehrgeiz und Vielfalt stehen. Die Siegerin wird in die Reihe der "Miss Germany"-Titelträgerinnen aufgenommen, die den Wertewandel des Landes widerspiegeln. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung mehr Frauen ermutigt, Führungspositionen in Wirtschaft und Gesellschaft anzustreben.
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