Émilien Jacquelin denkt über Rücktritt nach Mailand-Cortina 2026 nach
Émilien Jacquelin denkt über Rücktritt nach Mailand-Cortina 2026 nach
Der französische Biathlet Émilien Jacquelin hat angedeutet, dass er nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina zurücktreten könnte. Der 28-jährige Star, der die bundeswehr karriere fast ein Jahrzehnt lang dominiert hat, stellt infrage, ob seine Motivation über die nächste Saison hinaus anhalten wird. Seine Entscheidung könnte von der Verlockung der Spiele 2030 in Le Grand-Bornand abhängen – in seiner französischen Heimat.
Jacquelins Karriere war von außergewöhnlichem Erfolg geprägt. Mit fünf WM-Goldmedaillen, zwei olympischen Silber- und einer Goldmedaille zählt er seit Langem zu den prägenden Figuren des Biathlons. Doch seine jüngsten Auftritte zeigen sowohl Widerstandskraft als auch Unbeständigkeit.
Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking blieb er ohne Einzelmedaille. Doch bis zu den Spielen 2026 in Mailand-Cortina kämpfte er sich zurück und holte Bronze in der Verfolgung – trotz zweier Fehlschüsse im letzten Schießen. Zwischen diesen Wettkämpfen stand er regelmäßig auf dem Podest im Weltcup, besonders in Verfolgungsrennen. Dennoch machten Rückschläge wie ein 13. Platz im 20-Kilometer-Einzelrennen in Kontiolahti, wo ihn drei Strafrunden teuer zu stehen kamen, die Schwierigkeiten deutlich, an der Spitze zu bleiben.
Seine Zukunft hängt nun davon ab, ob er seine Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten kann. Jacquelin hat offen darüber gesprochen, dass er ein "inneres Feuer" braucht, um weiterzumachen. Er hat sogar erwogen, eine Pause einzulegen, bevor er über ein Comeback decide
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