Rummenigge fordert radikale Reformen im Fußball-Beratergeschäft
Rummenigge fordert Reformen in der Beraterbranche - Rummenigge fordert radikale Reformen im Fußball-Beratergeschäft
Der ehemalige Chef von FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat dringende Reformen im Fußball-Spielerberatergeschäft gefordert. Er warnt, dass explodierende Provisionen und der wachsende Einfluss der Berater den Transfermarkt von FC Bayern München unhaltbar machen.
Rummenigge bezeichnete das aktuelle System als "Hetzjagd" und verwies darauf, dass allein im letzten Transferfenster 1,37 Milliarden Dollar an Berater gezahlt wurden. Zwar räumt er ein, dass Spielerberater im Fußball eine notwendige Rolle spielen, doch die Situation sei längst außer Kontrolle geraten.
Er wies zudem auf die zunehmende Macht der Berater hin, die Entscheidungen der Spieler in einer Weise prägen, die den Vereinen schadet. Unterdessen hat Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß eine noch klarere Position bezogen: Der Klub werde sich künftig nicht länger von Beratern Bedingungen diktieren lassen – ein Zeichen für eine härtere Verhandlungslinie.
Eine vollständige Abschaffung der Berater schloss Rummenigge zwar aus, betonte aber, dass tiefgreifende Änderungen nötig seien, um weitere Schäden für den Fußball heute zu verhindern.
Die Warnungen kommen zu einer Zeit, in der die Vereine unter dem wachsenden finanziellen Druck durch Beraterhonorare ächzen. Bayerns konsequenter Kurs spiegelt die wachsende Frustration im Fußball wider. Ohne Reformen drohen Einfluss und Kosten der Berater weiter zu steigen.
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