Deutschland kürzt Integrationskurse für ukrainische Geflüchtete – Kritik wächst
Integrationskurse sparen? Kirche kritisiert - Deutschland kürzt Integrationskurse für ukrainische Geflüchtete – Kritik wächst
Das deutsche Innenministerium hat Pläne bekannt gegeben, die Förderung von Integrationskursen für Ukrainer zu kürzen. Die Maßnahme wird den Zugang zu Sprach- und Kulturkursen für Geflüchtete aus der Ukraine einschränken und sich künftig nur noch an Personen richten, die gute Aussichten auf einen langfristigen Aufenthalt haben. Kritiker, darunter auch die katholische Kirche, haben bereits Bedenken wegen der Auswirkungen auf besonders schutzbedürftige Gruppen geäußert.
2023 hatte Deutschland rund 1,2 Millionen Stunden Integrationskurse für Geflüchtete bereitgestellt. Davon entfielen etwa 450.000 Stunden auf Ukrainerinnen und Ukrainer, 350.000 auf Syrerinnen und Syrer. Die verbleibenden 400.000 Stunden wurden von anderen Nationalitäten wie Afghaninnen und Afghanen oder Türkinnen und Türken genutzt.
Die neue Regelung beschränkt die Kurse auf Personen mit einer "positiven Bleibeperspektive". Aktuell nehmen fast 300.000 Menschen an diesen Programmen teil, wobei Ukrainerinnen und Ukrainer fast ein Drittel der Teilnehmenden ausmachen. Viele von ihnen engagieren sich bereits aktiv in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt und zeigen damit großes Integrationsbestreben.
Bishop Heiner Wilmer von der katholischen Kirche hat sich gegen die Kürzungen ausgesprochen. Er warnte, dass ukrainische Geflüchtete, die besonders integrationswillig seien, von den Änderungen überproportional betroffen sein würden.
Die Mittelkürzungen werden die Frage, wer in Deutschland Integrationshilfen in Anspruch nehmen kann, grundlegend verändern. Da Ukrainerinnen und Ukrainer einen erheblichen Teil der aktuellen Teilnehmenden stellen, könnten die Änderungen für Menschen, die bereits dabei sind, sich ein neues Leben aufzubauen, zusätzliche Hürden schaffen. Die Neuregelung soll in den kommenden Monaten in Kraft treten.
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