12 April 2026, 06:18

Warnwestenpflicht in Deutschland: Was Autofahrer seit 2014 beachten müssen

Ein silberner Wagen auf einer Autauschstellung mit Menschen in bunten Kleidern, einem Helmständer und Hintergrundtafeln.

Warnwestenpflicht in Deutschland: Was Autofahrer seit 2014 beachten müssen

Seit Juli 2014 muss jedes Fahrzeug in Deutschland eine Warnweste mitführen. Die Pflicht gilt für Pkw, Lkw und Transporter, Motorradfahrer sind jedoch ausgenommen. Wer gegen die Vorschrift verstößt, riskiert bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld von 15 Euro.

Gesetzlich vorgeschrieben ist zwar nur eine Weste pro Fahrzeug, doch Sicherheitsorganisationen wie die Dekra raten dazu, für jeden Insassen eine bereitzuhalten. Die Westen müssen strenge Normen erfüllen – entweder DIN EN 471:2003+A1:2007 oder EN ISO 20471:2013. Zugelassen sind ausschließlich die Farben Gelb, Orange oder Rot-Orange.

Fahrer müssen die Weste nicht ständig tragen. Sie wird erst bei Notfällen oder schlechter Sicht Pflicht, etwa nach einer Panne oder bei starkem Nebel. Die Dekra empfiehlt zudem, die Weste griffbereit im Fahrzeug zu verwahren – nicht im Kofferraum eingeschlossen –, um im Bedarfsfall schnell darauf zugreifen zu können.

Tests des ADAC zeigten, dass viele im Handel erhältliche Westen die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen. Motorradfahrer bleiben zwar von der Regelung ausgenommen, Experten raten ihnen jedoch trotzdem, eine Weste mitzuführen – besonders auf Auslandsreisen.

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Ziel der Vorschrift ist es, die Sicherheit an Straßenrändern zu erhöhen, indem Fahrer in gefährlichen Situationen besser sichtbar sind. Rechtlich reicht zwar eine Weste pro Fahrzeug, doch der Mitführung weiterer Westen wird ausdrücklich empfohlen. Wer keine dabei hat, muss weiterhin mit einem Bußgeld rechnen – ein weiterer Grund, die Regelung ernst zu nehmen.

Quelle