SPD-Trauer um Umweltpolitiker Carsten Träger: Tod mitten im Wahlkampf 2025
Pierre BaumSPD-Trauer um Umweltpolitiker Carsten Träger: Tod mitten im Wahlkampf 2025
Carsten Träger, ein 52-jähriger SPD-Abgeordneter und prägende Figur der deutschen Umweltpolitik, ist während eines Skiurlaubs in Innsbruck verstorben. Sein Tod ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem er den Wahlkampf seiner Partei für die Bundestagswahl 2025 maßgeblich mitgestaltete – als Spitzenkandidat der SPD.
Träger hatte seit Mai 2025 das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesumweltministerium inne. In dieser Funktion setzte er sich vehement für den ökologischen Landbau und eine nachhaltige Landwirtschaft ein. Kollegen beschrieben ihn als einen überzeugten Verfechter des Naturschutzes, der sich mit Leidenschaft für fortschrittliche Agrarpolitik einsetzte.
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch würdigte ihn als "durch und durch Umweltpolitiker". Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gedachte seiner in einer Stellungnahme und nannte ihn einen "wertvollen politischen Weggefährten". Die bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres und Sebastian Roloff trauerten um einen "kompromisslosen Kämpfer für soziale Gerechtigkeit".
Als Reaktion auf seinen Tod ordnete Bundestagspräsidentin Julia Klöckner an, die Flaggen auf allen Liegenschaften des Bundestags auf Halbmast zu setzen. Zu konkreten Gesetzesvorhaben oder politischen Initiativen, die Träger während seiner Amtszeit vorangetrieben hätte, finden sich in den verfügbaren Quellen keine Hinweise.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke im SPD-Wahlkampf wie auch in der deutschen Umweltdiskussion. Träger hatte sich mit seinem Engagement für nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschutz über Parteigrenzen hinweg Respekt verschafft. Die Geste des Bundestags, die Flaggen auf Halbmast zu setzen, unterstreicht die breite Anerkennung seiner Verdienste.






