Regensburger Marktstag verbindet Tradition, Jagd und nachhaltige Landwirtschaft
Susi DrubRegensburger Marktstag verbindet Tradition, Jagd und nachhaltige Landwirtschaft
Der jährliche Marktstag in Regensburg startet am Samstag um 11 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung durch Staatsrätin Tanja Schweiger. An ihrer Seite stehen Bayerns Milchkönigin Elisabeth Heimerl sowie Ernst Weidenbusch, Präsident des Bayerischen Jagdverbands. Die Veranstaltung verbindet Tradition, Nachhaltigkeit und bürgerschaftliches Engagement.
Der Tag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Marktsegnung, geleitet von Diakonin Lea Schaschek, Pfarrerin Sophie-Marie Schramm und Mitgliedern des Bayerischen Bauernverbands. Im Anschluss hält Hubert Aiwanger, Bayerns Jagdminister, eine Grundsatzrede zum Artenschutz durch Jagd und Lebensraumgestaltung. In seinem Vortrag wird er erläutern, wie 12.700 Jagdbezirke durch gezielte Bejagungspläne eine nachhaltige Forst- und Landwirtschaft fördern. Jäger arbeiteten dabei Hand in Hand mit Grundbesitzern, um ausgewogene Wildlebensräume zu schaffen und durch kontrollierte Jagd sowie Maßnahmen des Flächenmanagements den Verlust von Arten zu minimieren.
Besucher erwarten vielfältige Ausstellungen zu Nachhaltigkeitsinitiativen: Der Bayerische Bauernverband und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Regensburg-Schwandorf präsentieren einen mobilen Melkstand und veranschaulichen den Weg von der Wiese zur Milch. Die Frauen des Verbandes betreiben zudem ein "Bäuerinnen-Café" mit hausgemachtem Kuchen und Tipps für ein nachhaltiges Leben.
Regionale Unternehmen stellen aktuelle Innovationen aus den Bereichen erneuerbare Energien und umweltfreundliche Mobilität vor. Sozialprojekte wie der Verein Landkreis mit Herz e.V. und die Lebenshilfe Regensburg-Lappersdorf informieren über ihre Arbeit. Für Feinschmecker organisiert die Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg eine "Linsen-Party" mit Gerichten aus heimischen Hülsenfrüchten.
Der Marktstag vereint Landwirtschaft, Naturschutz und Gemeinschaftsprojekte unter einem Dach. Mit Vorträgen, Ausstellungen und Mitmachaktionen will er konkrete Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit aufzeigen. Die Veranstalter rechnen mit großem Zuspruch – sowohl aus der Bevölkerung als auch von regionalen Akteuren.






