SFC Energy sichert Millionenauftrag für KI-gestützten Objektschutz mit Brennstoffzellen
Klaus-Dieter PohlSFC Energy sichert Millionenauftrag für KI-gestützten Objektschutz mit Brennstoffzellen
SFC Energy aus Brunnthal bei München sichert sich 7,5-Millionen-Euro-Folgeauftrag von langjährigem Partner im KI-gestützten Objektschutz
Das Unternehmen wird EFOY-Pro-Brennstoffzelleneinheiten liefern und unterstreicht damit die wachsende Nachfrage nach autonomen Stromlösungen in den Bereichen Überwachung und Verteidigung. Trotz dieses Erfolgs musste die Aktie des Unternehmens zuletzt Federn lassen: Am Donnerstag verlor sie 0,91 % und notierte bei 15,15 Euro pro Anteilsschein.
Im Mittelpunkt des neuen Vertrags steht die Auslieferung der Modelle EFOY Pro 2800 sowie generalüberholter EFOY Pro 2400 Refurb-Einheiten. Beide Varianten basieren auf der Direkt-Methanol-Brennstoffzellen-Technologie (DMFC) von SFC Energy, die für eine zuverlässige Stromversorgung abseits des Netzes konzipiert ist. Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist ein Aufarbeitungsprogramm, bei dem erschöpfte Brennstoffzellenstapel instand gesetzt werden, statt komplette Systeme auszutauschen.
In den vergangenen zwei Jahren hat SFC Energy seine Brennstoffzellentechnologie in zahlreichen Branchen etabliert – darunter Verteidigung und Sicherheit (militärische Fahrzeuge, stille Beobachtungssysteme und Drohnenabwehr), industrielle Überwachung, Telekommunikation sowie netzunabhängige Industrieanwendungen. Ein bemerkenswertes Beispiel war ein 6,6-Millionen-Euro-Auftrag des singapurischen Unternehmens Oneberry Technologies für Sicherheitsanwendungen.
CEO Dr. Peter Podesser betonte die Bedeutung des jüngsten Vertrags: Dieser spiegle das große Vertrauen langjähriger Partner wider und bestätige gleichzeitig die Skalierbarkeit sowie Kosteneffizienz der EFOY-Pro-Serie. Das Unternehmen wertet dies als weiteren Beleg für die Zuverlässigkeit seiner Technologie in anspruchsvollen Einsatzgebieten.
Die Reaktion des Aktienmarkts fiel jedoch verhalten aus. Innerhalb der letzten sechs Monate büßte die SFC-Energy-Aktie rund 40 % ihres Werts ein; am 6. November 2025 verzeichnete sie einen leichten Rückgang von 0,91 %.
Der 7,5-Millionen-Deal festigt die Position von SFC Energy im Bereich autonomer Stromlösungen – insbesondere für Sicherheit und Überwachung. Das Aufarbeitungsprogramm verlängert zudem die Lebensdauer bestehender Einheiten und senkt so die Kosten für Kunden. Gleichzeitig durchläuft das Unternehmen eine schwierige Phase an der Börse: Nach den jüngsten Verlusten notiert die Aktie aktuell bei 15,15 Euro.






