KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen Schwangere sorgt für Empörung
Pierre BaumKSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen Schwangere sorgt für Empörung
„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit Witz über Gewalt gegen Schwangere in die Kritik
Der Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video wieder aufgetaucht ist, in dem er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat scharfe Verurteilung von Seiten von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst. Eine Person aus dem Umfeld des YouTubers behauptet, er bereue die Äußerungen mittlerweile und bezeichne sie als „dumm und falsch“.
In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video hatte KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – seiner Mutter gegenüber gesagt, er würde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau mit seinem Kind schwanger würde. Die Bemerkung fiel, nachdem seine Mutter ihn daran erinnert hatte, ein Kondom zu benutzen. Der bereits fast ein Jahrzehnt zurückliegende Kommentar hat nun erneut eine Debatte über den Influencer entfacht.
Die Organisation Women’s Aid verurteilte den Witz scharf und betonte, solche Aussagen seien „niemals akzeptabel, selbst wenn sie als Scherz gemeint sind“. Die Hilfsorganisation wies zudem darauf hin, dass schwangere Frauen einem erhöhten Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt seien. Für KSI ist dies nicht der erste Eklat – erst im vergangenen Jahr hatte er sich nach der Verwendung einer rassistischen Beleidigung in einem Parodie-Video vorübergehend aus den sozialen Medien zurückgezogen.
KSI wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt. Seitdem hat er sich als Musiker, Boxer und Fernsehpersönlichkeit etabliert, unter anderem als Juror in der aktuellen Staffel von Britain’s Got Talent.
Das wiederaufgetauchte Video bringt KSI nun erneut in Erklärungsnot. Organisationen gegen häusliche Gewalt unterstreichen die Schwere seiner damaligen Äußerungen. Der Influencer soll unterdessen Bedauern über den Vorfall geäußert und eingeräumt haben, dass seine Wortwahl unangemessen war.






