03 May 2026, 00:23

231.000 Unternehmen in Deutschland drohen bis 2026 zu schließen – was jetzt hilft

Eine Liniengrafik, die die Trends der Risikokapitalinvestitionen in Austin, Texas, zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

231.000 Unternehmen in Deutschland drohen bis 2026 zu schließen – was jetzt hilft

Bis 2026 droht in Deutschland eine wachsende Zahl kleiner und mittlerer Unternehmen zu schließen. Über 231.000 Betriebe planen die Schließung – eine direkte Gefahr für Arbeitsplätze und regionale Wirtschaftskraft. Die Zahl der Betriebsaufgaben ist dramatisch gestiegen: 67.500 mehr als im Vorjahr.

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Allein in Bayern sind 36.500 Unternehmen mit 618.000 Beschäftigten betroffen. Viele Inhaber sind über 60 Jahre alt, doch weniger als die Hälfte hat eine Nachfolge geregelt. Damit stehen Arbeitsplätze, wirtschaftliche Wertschöpfung und Innovationskraft in den Regionen auf dem Spiel.

Um gegenzusteuern, hat UnternehmerTUM das Programm «Entrepreneurship through Acquisition» (ETA) ins Leben gerufen. ETA unterstützt Gründer dabei, bestehende Unternehmen zu übernehmen, um deren Fortbestand und Wachstum zu sichern. Der ETA-Hub fördert den Wissensaustausch, vernetzt Betriebe mit Investoren und schlägt Brücken zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik.

Zu den Partnern der Initiative zählen Novastone Partners, die Deutsche Bank Wealth Management und Tengelmann Growth Partners. Ihr Engagement soll die Übergaben stabilisieren und unnötige Schließungen verhindern. Bundesweit stehen bis 2026 über 190.000 Unternehmen mit mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten vor einem Eigentümerwechsel.

Ohne Gegenmaßnahmen könnte der Wegfall von 231.000 Betrieben die wirtschaftliche Landschaft Deutschlands grundlegend verändern. Programme wie ETA bieten eine Chance, Arbeitsplätze zu erhalten und die regionale Stabilität zu wahren. Der Erfolg hängt dabei von der Zusammenarbeit zwischen Investoren, Politik und Unternehmenslenkern ab.

Quelle