Didi Hamann attackiert FC-Bayern-Führung bei Mitgliederversammlung
FC Bayern hält Jahresversammlung ab – scharfe Kritik von Ex-Profi Didi Hamann
Am 2. November fand die jährliche Mitgliederversammlung des FC Bayern statt, bei der die Vereinsführung mit harscher Kritik des ehemaligen Spielers Didi Hamann konfrontiert wurde. Trotz der jüngsten sportlichen Erfolge stellte Hamann zentrale Entscheidungen sowie den Einfluss von Funktionären wie Max Eberl und Christoph Freund infrage.
Während Präsident Herbert Hainer in seinem Amt bestätigt wurde und Eberl sowie Freund von den Mitgliedern mit lautem Applaus bedacht wurden, griff Hamann die Führungsspitze an. Er warf dem Vorstand vor, wichtige Weichenstellungen nicht selbst zu treffen, sondern sich von Spielern leiten zu lassen.
Besonders nannte Hamann Nick Woltemade, Florian Wirtz und Leroy Sané als Beispiele für seine Bedenken. Obwohl die Mannschaft derzeit in allen Wettbewerben siegreich ist, führte er diesen Lauf nicht auf die Arbeit von Eberl und Freund zurück. Stattdessen warnte er, dass Bayerns Vormachtstellung bald bröckeln werde, sobald die Konkurrenz aufschließe.
Die Vereinsverantwortlichen zeigten sich von der Kritik jedoch unbeeindruckt. Angesichts der aktuellen Hochform des Teams und der positiven Ergebnisse wischten sie Hamanns Äußerungen als irrelevant für den anhaltenden Erfolg beiseite.
Die Versammlung endete mit einer deutlichen Rückendeckung für Hainer und den Vorstand – trotz Hamanns offener Zweifel. Bayerns ungeschlagene Serie hält derweil an, doch seine Mahnungen vor künftigen Herausforderungen hallen nach. Fürs Erste bleibt der Fokus des Clubs darauf gerichtet, die Siegesserie fortzusetzen.






