Bundespolizisten tauschen Dienst gegen Vorleseabenteuer für Kinder
Klaus-Dieter PohlBundespolizisten tauschen Dienst gegen Vorleseabenteuer für Kinder
Bayerische Bundespolizisten tauschten Dienst gegen Vorlesestunden
Zum bundesweiten Vorlesetag übernahmen Beamte der Bundespolizei in Bayern eine besondere Aufgabe: Statt ihres üblichen Dienstes griffen sie zu Kinderbüchern. Zwölf Dienststellen beteiligten sich an der Aktion, bei der Polizistinnen und Polizisten Schulen, Kindertagesstätten und Kinderstationen in Krankenhäusern besuchten. Dort lasen sie vor und brachten den jungen Zuhörern Geschichten näher – lebendig, interaktiv und mit viel Begeisterung auf beiden Seiten.
Einige Kinder erhielten sogar exklusive Einblicke in die Polizeiarbeit. Sie besichtigten Bundespolizei-Einrichtungen, wo die Beamten in gewohnter Umgebung vorlasen. Die Besuche boten den Mädchen und Jungen die Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu erleben, wo die Polizisten ihren Alltag bewältigen.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Schirmherrin der Aktion, betonte die Bedeutung des Vorlesetags für den Vertrauensaufbau zwischen Polizei und jungen Menschen. Mit ihrer Unterstützung wurde das Projekt möglich – und motivierte die Beamten, sich auf spielerische und lehrreiche Weise mit Kindern auszutauschen.
Insgesamt lasen 34 Polizistinnen und Polizisten Hunderten von Kindern vor – in Klassenzimmern, Krankenhäusern und sogar in Polizeidienststellen. Die Organisatoren hoffen, dass die Aktion auch in Zukunft fortgeführt wird, um nachhaltige positive Beziehungen zwischen der Polizei und der nächsten Generation zu stärken.






