17 April 2026, 14:23

Fronleichnam 2024: Warum dieser Feiertag Bayern und andere Länder stilllegt

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen 19. Jahrhundert-Bayerischen Stadt mit einer zentralen Kirche, Häusern, Bäumen und Himmel, beschriftet mit "Bayern im 19. Jahrhundert" unten.

Fronleichnam 2024: Warum dieser Feiertag Bayern und andere Länder stilllegt

Fronleichnam, ein zentrales katholisches Fest, wird in diesem Jahr am 20. Juni begangen. Der Feiertag ehrt die Eucharistie und erinnert an den Leib und das Blut Christi. In mehreren deutschen Bundesländern bleibt er ein gesetzlicher Feiertag mit weitreichenden Schließungen und traditionellen Veranstaltungen.

Die Ursprünge von Fronleichnam reichen bis ins Jahr 1246 zurück, als das Fest erstmals im Bistum Lüttich begangen wurde. 1264 wurde es zum allgemeinen Fest der katholischen Kirche erhoben. Als beweglicher Feiertag verschiebt sich sein Datum jährlich und fällt stets auf den zweiten Donnerstag nach Pfingsten.

In Bayern kommt dem Tag besondere Bedeutung zu. Bei Prozessionen wird oft die Monstranz mit dem Allerheiligsten durch die Straßen getragen. In manchen Regionen begleiten Blasmusikgruppen den Umzug. Währenddessen verbindet Augsburg das Fest mit dem historischen Friedensfest.

In Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen Sachsens bleiben die meisten Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen geschlossen. Der Feiertag prägt das kulturelle Leben besonders in Regionen mit starker katholischer Tradition.

Die diesjährige Feier am 20. Juni wird in vielen Gebieten von Prozessionen, Musik und lokalen Festen begleitet. In den Bundesländern, in denen Fronleichnam ein anerkannter Feiertag ist, kommt das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand. Der Tag bleibt somit Ausdruck sowohl religiöser Hingabe als auch regionaler Bräuche.

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