Landshuts Krankenhäuser fusionieren 2026 – was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Ilja RustLandshuts Krankenhäuser fusionieren 2026 – was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Große Umstrukturierung des Gesundheitswesens in Landshut steht bevor
Drei Krankenhäuser in Landshut – das Klinikum Landshut, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus – werden zum 1. Januar 2026 fusionieren. Der Schritt folgt auf monatelange Planungen und Verhandlungen, um Abläufe zu optimieren und die Rechte der Beschäftigten zu sichern.
Erste fachliche Kooperationen zwischen den fusionierenden Häusern sollen bereits bald beginnen. Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen und Kliniken werden noch vor dem offiziellen Zusammenschluss zusammenarbeiten. Patienten erhalten zu Beginn des Jahres 2024 detaillierte Informationen über Änderungen bei Leistungen und Abläufen.
Die Betriebsräte aller drei Häuser haben eine Personalüberleitungsvereinbarung unterzeichnet. Damit bleibt jeder Arbeitsvertrag – einschließlich Ausbildungsplätze – unverändert. Den Mitarbeitenden des St.-Marien-Kinderkrankenhauses steht zudem eine Wahlmöglichkeit offen: Sie können entweder unter den bisherigen AVR-Bedingungen bleiben oder in den TVöD-Tarif wechseln. Gleichzeitig erhalten die Beschäftigten der LA-Regio-Kliniken Zugang zum ZVK-Zusatzversorgungswerk.
Auch in der Führungsebene gibt es bedeutende Veränderungen: Dr. Johann Hatzl, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, geht Ende 2023 in den Ruhestand. Prof. Dr. Dr. h. c. Florian Löhe, der seit 2008 die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Landshut leitet, verlässt seinen Posten am 31. Januar 2026.
Ziel der Fusion ist ein effizienteres Gesundheitsnetz in der Region. Für die Beschäftigten ändert sich vorerst nichts an ihren Vertragsbedingungen, während Patienten schrittweise Anpassungen bei der Versorgung erfahren werden. Weitere Details zum Übergang werden Anfang 2024 bekannt gegeben.






