WM-Fieber in Halle 4: Wetten, Gebete und ein 7:1-Spektakel gegen Curaçao
Klaus-Dieter PohlWM-Fieber in Halle 4: Wetten, Gebete und ein 7:1-Spektakel gegen Curaçao
Die FIFA-Weltmeisterschaft hat die Halle 4 in ein lebhaftes Wettzentrum verwandelt. Fans und Spieler sind mit Leidenschaft dabei – bei jedem Spiel werden mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen. Manche greifen sogar zu ungewöhnlichen Methoden, um das Ergebnis zu beeinflussen, darunter auch das Gebet.
Ein Autor setzte bei Deutschlands Auftaktspiel gegen Curaçao gleich 37 Wetten ab. Zudem bezahlte er seine Tochter dafür, für einen Sieg der deutschen Mannschaft zu beten. Seine Mühe schien sich zu lohnen: Deutschland demontierte Curaçao mit 7:1.
Doch die Geschichte zeigt, dass Gebete keinen Erfolg garantieren. Frankreichs Franck Ribéry betete einst vor einem Spiel – brach sich dann aber das Bein und verlor gegen Italien. Der Autor fühlt sich vom Deutschen Fußball-Bund übergangen und glaubt, seine Verdienste würden ignoriert.
Angesichts der schieren Menge an Wetten gönnt sich niemand während des Turniers eine Pause. Trotz aller Begeisterung hat noch nie eine stark religiöse Nation die Weltmeisterschaft gewonnen.
Die WM bleibt eine Zeit hoher Einsätze und kreativer Strategien. Wetten beherrschen das Geschehen, während Fans alles versuchen, um die Chancen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Am Ende entscheiden jedoch Glück und Können auf dem Platz über den Ausgang.
