Wie Ostallgäuer Sportvereine mit Weihnachtsmärkten ihre Jugend fördern
Pierre BaumWie Ostallgäuer Sportvereine mit Weihnachtsmärkten ihre Jugend fördern
Sportvereine im Ostallgäu setzen auf Weihnachtsmärkte, um ihre Nachwuchsarbeit zu finanzieren
Von der Vermarktung festlicher Leckereien bis zur Ausrichtung saisonaler Veranstaltungen – die ortsansässigen Vereine sammeln mit kreativen Ideen Spenden für Ausrüstung, Training und Jugendmannschaften. Besonders vorbildlich zeigt sich der SV Stöttwang: Sein Dorffest, der örtliche Weihnachtsmarkt, ist die wichtigste Einnahmequelle des Clubs. Über 200 ehrenamtliche Helfer aus dem Förderverein organisieren die Veranstaltung Jahr für Jahr.
Der SV Oberostendorf geht einen anderen Weg und verkauft Weihnachtsbäume sowie Bratwürste auf den Adventsmärkten der Region. Die Einnahmen fließen direkt in die Jugendarbeit und neue Ausrüstung. Derweil verwandelt der SVO Germaringen einen Teil seines Stadions in einen festlichen Markt – in diesem Jahr am 13. Dezember.
Auch andere Vereine sind mit dabei: Der SV Eggenthal veranstaltet am 5. und 6. Dezember einen eigenen Weihnachtsmarkt. Der FC Blonhofen beteiligt sich am Kaltentaler Adventsmarkt und organisiert sogar eine Fackelwanderung. Der BSK Olympia Neugablonz hingegen setzt auf Fußballturniere, um seine Nachwuchsteams zu unterstützen.
Die Künstlerischen Turner des TV Kaufbeuren vertrauen auf selbstgebackene Kuchen: Ihr Stand auf den lokalen Märkten hilft, Trainingslager und Wettkämpfe zu finanzieren.
Die Initiativen zeigen, wie stark Sportvereine auf Gemeinschaftsveranstaltungen angewiesen sind, um ihre Jugendförderung aufrechtzuerhalten. Zwar gibt es keine genauen Zahlen, wie viele Vereine mitmachen – doch der Trend ist deutlich: Weihnachtsmärkte spielen eine zentrale Rolle bei der Finanzierung des Breitensports. Die eingenommenen Gelder sichern jungen Athletinnen und Athleten die Mittel, die sie für Training und Wettkämpfe benötigen.






