29 April 2026, 16:31

Vom Kriegsandenken zum Kult-Hotel: Die magische Geschichte des Lou Calen

Detailierte Karte von Nordfrankreich während des 1940er Westfeldzugs, mit Text und numerischen Daten annotiert.

Vom Kriegsandenken zum Kult-Hotel: Die magische Geschichte des Lou Calen

Ein kleines Hotel in Cotignac, Frankreich, trägt eine Geschichte in sich, die 1944 begann. Damals erhielt ein zehnjähriges Mädchen namens Huguette an einem Befreiungstag einen Ring von einem amerikanischen Soldaten. Jahrzehnte später wurde aus genau diesem Ort das Lou Calen – ein geliebtes Hotel und Restaurant, das einst Stars wie David Bowie und Pink Floyd beherbergte.

Huguettes Weg mit dem Lou Calen begann 1972, als sie ein Haus in Cotignac kaufte und es in ein Hotel mit Restaurant verwandelte. Fast 30 Jahre lang zog der Ort Künstler und Reisende an. In seiner Blütezeit logierten dort prominente Gäste wie David Bowie und Mitglieder von Pink Floyd.

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1999 schloss das Hotel seine Türen und stand über 20 Jahre lang leer. Doch 2015 erwarb der kanadische Unternehmer Graham Porter das Anwesen und erweckte es zu neuem Leben. Er erweiterte es um Kunstbereiche, ein Restaurant und Gästezimmer und machte daraus ein kulturelles Zentrum.

Auch Huguettes eigene Geschichte nahm eine unerwartete Wendung: Später eröffnete sie ein Restaurant in Palm Springs, wo sie den amerikanischen Soldaten wiedertraf, der ihr einst den Ring geschenkt hatte. Heute ist sie dem Lou Calen weiterhin verbunden – sogar mit einem Kochbuch voller provenzalischer Rezepte und Erinnerungen.

Das wiedereröffnete Hotel zieht nun ein internationales Publikum an, vor allem Amerikaner. Mit seinem Kunstzentrum, der Bar und einem mit dem Michelin Grünen Stern ausgezeichneten Restaurant bleibt es eng mit dem Dorf verbunden und lockt Gäste das ganze Jahr über an.

Aus einer Kriegszeit-Erinnerung ist das Lou Calen zu einer blühenden Kulturstätte geworden. Die Mischung aus Geschichte, Kunst und gehobener Gastronomie sichert ihm einen festen Platz in der Zukunft von Cotignac. Besucher kommen noch immer wegen desselben Charmes, der einst Stars und Einheimische gleichermaßen anzog.

Quelle