Victoria Carl droht Dopingsperre nach Clenbuterol-Fund – Karriere in Gefahr
Klaus-Dieter PohlVictoria Carl droht Dopingsperre nach Clenbuterol-Fund – Karriere in Gefahr
Deutsche Skilangläuferin Victoria Carl droht Dopingsperre nach Clenbuterol-Fund
Die deutsche Skilangläuferin Victoria Carl steht vor einer möglichen Dopingsperre, nachdem sie positiv auf den verbotenen Wirkstoff Clenbuterol getestet wurde. Die Olympiasiegerin von 2022 war bei einer Routinekontrolle Ende März aufgefallen – ihre Teilnahme an künftigen Wettbewerben ist damit ungewiss.
Carl, die in der vergangenen Saison Gesamtzweite im Weltcup wurde, fiel der Test nach den Militär-Weltspielen positiv aus. Die verbotene Substanz soll sich in einem Hustenmittel befunden haben, das ihr von einem Bundeswehr-Arzt verschrieben worden war. Der Deutsche Skiverband bestätigte, dass das Medikament zwar legal verabreicht wurde, jedoch Clenbuterol enthielt – einen auf der Dopingliste stehenden Stoff.
Bundestrainer Peter Schlickenrieder rechnet mit einer Sperre, die mindestens bis zu den nächsten Olympischen Winterspielen andauern könnte. Selbst bei nachgewiesener Fahrlässigkeit könnten die Anti-Doping-Regeln eine Strafe erzwingen. Schlickenrieder arbeitet daran, Carls Motivation aufrechtzuerhalten, und setzt auf langfristige Ziele wie die Spiele 2030.
Eine endgültige Entscheidung im Fall steht noch aus, da die Sachlage komplex ist. Carls Fehlen wäre ein herber Verlust – sie galt als Deutschlands größte Medaillenhoffnung im Einzelwettbewerb der anstehenden Olympischen Spiele.
Das Urteil in Carls Fall wird über ihre Zukunft im Leistungssport entscheiden. Bei einer Sperre würde sie wichtige Wettbewerbe verpassen, darunter die nächsten Winterspiele. Der Deutsche Skiverband hat noch keinen Zeitplan für die abschließende Entscheidung bekannt gegeben.






