Tesla-Import aus der Schweiz führt zu 9.600 Euro Strafe und Strafverfahren
Klaus-Dieter PohlTesla-Import aus der Schweiz führt zu 9.600 Euro Strafe und Strafverfahren
Ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Waldshut sieht sich mit einem Strafverfahren konfrontiert, nachdem er einen aus der Schweiz importierten Tesla Model S nicht deklariert hatte. Der Vorfall ereignete sich am 13. August 2025 auf der Autobahn A96 in Höhe der Anschlussstelle Weißenberg, wo Zollbeamte eingriffen.
Der Fahrer hatte das Elektroauto für 29.000 Schweizer Franken erworben, die Einfuhr nach Deutschland jedoch nicht gemeldet. Er war davon ausgegangen, die Formalitäten noch vor Ablauf des temporären Exportkennzeichens erledigen zu können.
Zollbeamte aus Lindau stoppten das Fahrzeug und setzten rückwirkend Einfuhrabgaben fest. Der Mann musste vor Ort etwa 9.600 Euro begleichen. Nach der Zahlung wurde der Fall an die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm weitergeleitet.
Nun wird geprüft, ob weitere rechtliche Schritte notwendig sind. Die Annahme des Fahrers, die Formalitäten hinauszögern zu können, führte zu sofortigen finanziellen Strafen und möglicherweise zu einem Eintrag im Strafregister. Die Zollbehörden bestätigten, dass der Fall weiterhin geprüft wird.






