Susanne Hoyer wird erste Landrätin in Freising – und setzt Amtsinhaber ab
Susi DrubSusanne Hoyer wird erste Landrätin in Freising – und setzt Amtsinhaber ab
Susanne Hoyer hat in Freising Geschichte geschrieben, indem sie die Stichwahl um das Amt der Landrätin für sich entschied. Mit einem deutlichen Vorsprung von zehn Prozentpunkten besiegte sie Amtsinhaber Helmut Petz und erzielte 54,4 Prozent der Stimmen. Ihr Sieg markiert gleich in zweifacher Hinsicht eine Premiere für die Region: Sie ist nicht nur die erste Frau in diesem Amt, sondern auch die erste Kandidatin, die einen amtierenden Landrat ablöste.
Die Wahlbeteiligung lag bei 46,9 Prozent – die Wähler entschieden sich damit klar für einen Wechsel statt für Kontinuität. Hoyer, die für die CSU antrat, lag am Ende 8,8 Prozentpunkte vor Petz, der unter dem Banner der Freien Wähler (FW) kandidierte. Ihr deutlicher Sieg spiegelte eine Verschiebung der lokalen Unterstützung wider.
Petz erkannte das Ergebnis mit Respekt vor dem demokratischen Prozess an. Er räumte ein, dass die Wähler sich klar für eine neue Richtung ausgesprochen hätten. Hoyers Amtseinführung ist für den 2. Mai vorgesehen, an dem sie offiziell ihr Amt antreten wird.
Konkrete Details zu ihren geplanten politischen Maßnahmen oder früheren Projekten sind bisher kaum bekannt. Doch ihr Wahlsieg deutet auf eine starke lokale Unterstützung für ihre Führung hin.
Hoyers Erfolg verändert die politische Landschaft in Freising grundlegend. Sie wird ihr Amt als Landrätin am 2. Mai antreten und Petz nach dessen Niederlage ablösen. Das Wahlergebnis bestätigt ihren klaren Auftrag zur Führung – fast 55 Prozent der Wähler unterstützten ihre Vision für den Landkreis.






