Bundesländer kämpfen um Milliarden aus dem Verkehrsfonds für Straßen und Schienen
Ilja RustBundesländer kämpfen um Milliarden aus dem Verkehrsfonds für Straßen und Schienen
Die Bundesländer drängen auf einen größeren Anteil an einem Sonderfonds für Verkehrsinfrastruktur. Ursprünglich mit 500 Milliarden Euro dotiert, soll das Geld in den Ausbau von Straßen, Schienen und digitalen Netzen fließen. Die Ministerpräsidenten trafen sich in Straubing, um über die Verteilung der Mittel zu beraten.
Auf der Verkehrsministerkonferenz wiesen Beamte auf erhebliche Finanzierungslücken hin. Allein für Autobahnprojekte meldete das Bundesverkehrsministerium eine Lücke in Milliardenhöhe. Die Länder fordern, dass die Gelder für Instandhaltung, Neubauten und digitale Modernisierungen verwendet werden.
Zudem einigte man sich auf ein Preismodell für das Deutschlandticket. Das neue Tarifsystem soll 2027 starten. Die Mittel sollen über mehrere Jahre gestreckt werden, um langfristige Investitionen zu ermöglichen.
Der Sonderfonds zielt darauf ab, die bestehende Infrastruktur zu sanieren und die Verkehrsnetze auszubauen. Nun müssen die Länder mit der Bundesregierung verhandeln, wie viel jede Region erhält. Die Gespräche werden entscheiden, wie schnell die Projekte vorankommen können.






