Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
Klaus-Dieter PohlMann schlägt Tram-Fahrer während Streit mit Krücke - Straßenbahnfahrer in Würzburg nach Zigaretten-Streit brutal angegriffen
In Würzburg ist ein Straßenbahnfahrer nach einer Attacke verletzt worden, weil er sich weigerte, einem Fahrgast eine Zigarette zu geben. Der Vorfall eskalierte rasant und endete in einer gewalttätigen Auseinandersetzung auf den Gleisen. Die Polizei nahm den Verdächtigen später fest – ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte.
Der Streit begann, als ein 41-jähriger Mann von dem 42-jährigen Fahrer eine Zigarette forderte. Als dieser ablehnte, schlug der Angreifer mit einem Gehstock auf ihn ein. Bei dem Handgemenge stürzten beide Männer auf die Straßenbahnschienen.
Der Fahrer zog sich in die Straßenbahn zurück und alarmierte sofort die Polizei. Der Täter floh zunächst, wurde aber wenig später aufgefunden. Als Beamte ihn festnehmen wollten, griffen der Verdächtige und seine 47-jährige Begleiterin die Polizisten wiederholt an, sodass vorläufige Fesseln eingesetzt werden mussten.
Während der Fahrt zum Revier versuchte der Mann, eine Scheibe des Polizeifahrzeugs einzutreten. Auch in der Zelle setzte er seinen Widerstand fort, trat und biss nach den Beamten. Ein Polizist wurde bei dem Kampf verletzt.
Dem Beschuldigten drohen nun mehrere Straftaten, darunter schwere Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. Der verletzte Beamte wurde ärztlich versorgt, die Ermittlungen dauern an.






