Oktoberfest 2024: Bombendrohung stoppt Fest – doch Besucherströme bleiben stark
Pierre BaumHotellerie schlägt Verlängerung nach Oktoberfest-Schließung vor - Oktoberfest 2024: Bombendrohung stoppt Fest – doch Besucherströme bleiben stark
Oktoberfest 2024: Nach Bombendrohung kurzzeitig unterbrochen – trotzdem bereits 3,5 Millionen Besucher
Das diesjährige Oktoberfest wurde durch eine Bombendrohung in Unruhe versetzt, die am Mittwoch zu einer vorübergehenden Schließung führte. Trotz des Rückschlags zeigen sich die Veranstalter optimistisch: Bis zur Halbzeit wurden bereits 3,5 Millionen Gäste gezählt. Zwar liegt die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert, doch das Volksfest zieht weiterhin große Menschenmassen an und sorgt für beträchtliche Umsätze.
Am Mittwoch musste das Fest für mehrere Stunden unterbrochen werden, nachdem eine Bombendrohung einging. Die Behörden räumten das Gelände, bevor es später am Tag wieder geöffnet wurde. Nähere Angaben zur Drohung gab es nicht, doch die Verantwortlichen betonten, die Lage sei zügig unter Kontrolle gebracht worden.
Bis zum Halbzeitstand hatten 3,5 Millionen Menschen das Oktoberfest besucht – etwas weniger als im gleichen Zeitraum 2023. Der Besucherrekord liegt bei 7,2 Millionen, aufgestellt in früheren Jahren. Jeder Gast gibt im Schnitt rund 90 Euro aus, was zu einer geschätzten wirtschaftlichen Wertschöpfung von 1,48 Milliarden Euro für das gesamte Event beiträgt.
Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des DEHOGA-Hotel- und Gaststättenverbands, schlug vor, das Fest als Zeichen der Widerstandsfähigkeit zu verlängern. Er ist überzeugt, dass die Besucher nach der Unterbrechung und den jüngsten Überfüllungen zurückkehren werden. Eine Verlängerung müsste jedoch von der Stadt genehmigt werden und wäre nur mit ausreichend Personal umsetzbar.
Bisher bewerten die Veranstalter das diesjährige Oktoberfest als "sehr gut", auch wenn die finanziellen Folgen des vorübergehenden Stopp noch unklar sind. Das Fest läuft unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen weiter. Sollte eine Verlängerung genehmigt werden, könnte dies mögliche Verluste aus dem Zwischenfall ausgleichen. Bis zum Ende werden noch Millionen Besucher erwartet – das Oktoberfest bleibt damit ein zentraler Wirtschaftsmotor.






