Münchner Zivilschutz-Konferenz fordert mehr Zusammenarbeit gegen globale Krisen
Klaus-Dieter PohlMünchner Zivilschutz-Konferenz fordert mehr Zusammenarbeit gegen globale Krisen
Erste Konferenz zum Zivilschutz in München – Experten fordern engere Zusammenarbeit
Diese Woche fand in München eine bundesweit einzigartige Konferenz zum Zivilschutz statt. Organisiert vom Technischen Hilfswerk (THW) Bayern, trafen sich Fachleute aus Polizei, Militär, Feuerwehr und Rot-Kreuz-Gesellschaften. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen angesichts wachsender globaler Unsicherheiten zu stärken.
Dr. Fritz Helge Voß, Landesbeauftragter des THW für Bayern, hatte über 50 Expertinnen und Experten zum Fachforum eingeladen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen im Zivilschutz und die Frage, wie die Reaktionen in Bayern verbessert werden können. Die Teilnehmer waren sich einig: Der Aufbau robuster Strukturen und die Förderung eines sektorenübergreifenden Bewusstseins seien entscheidend, um der angespannten weltpolitischen Lage zu begegnen.
Das THW, eine Bundesorganisation mit mehr als 85.000 ehrenamtlichen Mitgliedern, spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Katastrophen. Es unterstützt technische und logistische Einsätze – sowohl in Deutschland als auch im Ausland –, oft im Rahmen des EU-Zivilschutzmechanismus oder für UN-Organisationen. Die Konferenz sollte das Fachwissen aller Beteiligten bündeln, um den Zivilschutz nachhaltig zu stärken.
Mit dem neuen Austauschformat will das THW Bayern die Koordination zwischen allen Zivilschutz-Akteuren vertiefen. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Organisation – national wie international – sind auf der Website www.jetzt.thw.de zu finden.
Die Konferenz markiert den Auftakt zu einem einheitlicheren Zivilschutz in Bayern. Experten aus verschiedenen Bereichen verpflichteten sich zu einer engeren Zusammenarbeit in Zukunft. Konkrete Maßnahmen zum Strukturausbau und zur Sensibilisierung sollen in Kürze folgen.






