Münchner Flughafen sichert sich Ökostrom aus Offshore-Windpark für zehn Jahre
Pierre BaumMünchner Flughafen sichert sich Ökostrom aus Offshore-Windpark für zehn Jahre
Flughafen München schließt bahnbrechenden Zehnjahresvertrag für Ökostrom aus Offshore-Windpark
Der Flughafen München hat einen wegweisenden Zehnjahresvertrag zum direkten Bezug von grünem Strom aus einem Offshore-Windpark unterzeichnet. Die im Februar 2026 finalisierte Vereinbarung sichert dem Flughafen jährlich 40 Gigawattstunden (GWh) erneuerbare Energie aus RWEs Nordseecluster A zu. Kein anderer deutscher Flughafen hat bisher eine vergleichbare langfristige Verpflichtung für Offshore-Windenergie eingegangen.
Das Abkommen ist Teil des Nachhaltigkeitsplans Netto-Null 2035 des Flughafens München, der durch den Umstieg auf saubere Energie die Emissionen senken soll. In einer europaweiten Ausschreibung wurde nach einem Lieferanten gesucht – den Zuschlag erhielt die RWE Supply & Trading GmbH. Der Strom wird ohne staatliche Förderung im Rahmen des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geliefert.
Die Kanzlei Görg beriet den Flughafen während des Vergabeverfahrens. Das Team wurde von Heiko Hofmann, Partner am Standort Frankfurt, und Liane Thau, Partnerin in Berlin, geleitet. Görg hatte zuvor bereits den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport in einer ähnlichen Ausschreibung unterstützt.
Laut Vereinbarung erhält der Flughafen München Herkunftsnachweise, die die erneuerbare Herkunft des Stroms bestätigen. Der Stromabnahmevertrag (PPA, Power Purchase Agreement) garantiert eine stabile, langfristige Versorgung mit grünem Strom aus einem dedizierten Offshore-Windprojekt.
Der Vertrag macht den Flughafen München zum ersten deutschen Flughafen, der sich eine zehnjährige Lieferung von Offshore-Windenergie sichert. Die jährlichen 40 GWh tragen zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks des Flughafens bei und fördern gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Windpark Nordseecluster A von RWE soll in Kürze mit den Lieferungen beginnen.






