Münchens Mieten explodieren: Wer kann sich die Stadt noch leisten?
München kämpft weiter mit einer dramatischen Wohnungsnot – die Mieten steigen auf alarmierende Höhen. Viele Bewohner, ob Familien, Singles oder Paare, finden in der Stadt kaum noch bezahlbaren Wohnraum.
Die Mietpreise in München unterscheiden sich stark je nach Stadtteil. In äußeren Bezirken wie Fürstenried kostet eine Neubawohnung mit einem Zimmer knapp unter 1.000 Euro. Doch in zentralen Lagen wie Haidhausen zahlen Mieter für eine vergleichbare Wohnung rund 250 Euro mehr.
Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 90 Quadratmetern in Hasenbergl ist mit knapp unter 2.000 Euro noch relativ günstig. Möblierte Angebote treiben die Preise jedoch weiter in die Höhe. Ein „gemütliches Refugium“ in der Nähe des Englischen Gartens etwa wird für 4.750 Euro monatlich vermietet.
Im Schnitt geben Münchner Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für Miete aus. Besonders hart trifft es Studierende: Sie zahlen rund 790 Euro für ein WG-Zimmer oder bis zu 1.200 Euro für ein Ein-Zimmer-Apartment. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt mittlerweile bei etwa 25 Euro.
Die hohen Mieten zwingen viele Einwohner, ihre Wohnsituation neu zu überdenken. Da oft ein Drittel des Haushaltsbudgets für Wohnen draufgeht, bleibt die Suche nach bezahlbarem Wohnraum in München eine drängende Herausforderung. Die wachsende Kluft zwischen Innenstadt und Randbezirken verschärft das Problem zusätzlich.






