24 March 2026, 16:17

Merz erhält Rückendeckung für zweite Amtszeit als Kanzler – Söder lobt Reformkurs

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Merz erhält Rückendeckung für zweite Amtszeit als Kanzler – Söder lobt Reformkurs

Friedrich Merz erhält starke Rückendeckung für eine zweite Amtszeit als Bundeskanzler. Markus Söder, Vorsitzender der CSU, lobte Merz' Führung und Reformpläne. Die Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die CDU nach ihrem Wahlsieg 2025 und jüngsten politischen Erfolgen an Fahrt aufnimmt.

Söder bezeichnete die Zusammenarbeit mit Merz als exzellent und betonte die Bedeutung der wirtschafts- und sozialpolitischen Agenda der Union in den kommenden Jahren.

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Merz war nach der Bundestagswahl 2025 zum Kanzler gewählt worden; seine Regierung bildete bis März 2026 eine CDU-SPD-Koalition in Brandenburg und Rheinland-Pfalz. Seit Amtsantritt hat seine Regierung zentrale Reformen vorangetrieben, darunter Änderungen im Steuerberatungsgesetz und die Ausweitung von Lebendnierenspenden zu Beginn des Jahres 2026. Die CDU treibt zudem Pläne für eine nationale Datenzentrumsstrategie, mehr Hausärzte sowie Bildungsreformen voran – etwa die Wiedereinführung von Leistungszügen in Rheinland-Pfalz.

Söder hob die reibungslose Zusammenarbeit zwischen CDU, CSU und SPD als entscheidend für eine stabile Regierungsführung hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass die Union als Partei wahrgenommen werden könnte, die nur Eliteninteressen dient. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte unterdessen, Merz könne noch viele Jahre in der Politik aktiv bleiben – eine Einschätzung, die Söder teilte. Der Kanzler werde langfristig eine prägende Rolle spielen.

Merz selbst deutete bereits an, für eine Wiederwahl kandidieren zu wollen. In einer persönlichen Bemerkung erwähnte er, dass sein Vater im Januar 102 Jahre alt werde – ein menschlicher Akzent in seinem politischen Profil. Söder bekräftigte das Vertrauen in Merz' Fähigkeit, die Reformagenda umzusetzen, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Europapolitik.

Die jüngsten Erfolge und politischen Weichenstellungen der CDU haben Merz' Position als Kanzler gestärkt. Mit der Unterstützung wichtiger Verbündeter wie Söder ist seine Regierung bereit, weitere Reformen in Bildung, Gesundheitswesen und digitaler Infrastruktur voranzutreiben. Der nächste Wahlzyklus wird zeigen, ob die Veränderungen der Koalition auf breitere öffentliche Zustimmung stoßen.

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