17 April 2026, 00:25

MERIAN Reisefestival feiert gelungenes Debüt mit Highlights und kleinen Pannen in Wiesbaden

Ein leuchtendes Plakat einer Wisconsin-Karte voller bunter Lebensmittel, beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival feiert gelungenes Debüt mit Highlights und kleinen Pannen in Wiesbaden

Erstes MERIAN Reisefestival lockt Besucher ins Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden

Am vergangenen Wochenende zog das erste MERIAN Reisefestival zahlreiche Besucher ins Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung eine Mischung aus Reiseinspiration, lebhaften Diskussionen und sinnlichen Erlebnissen. Die Organisatoren wollten praktische Tipps mit kulturellen Highlights aus aller Welt verbinden.

Die Gäste trafen auf ein Festival, das sich in eine Ausstellungshalle und einen Außenbereich gliederte. Innen sorgten unter anderem eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg für entspannte Momente – ein ruhiger Kontrast zu den belebten Vorträgen. Draußen veranstaltete Cewe einen Fotografie-Workshop, bei dem Teilnehmer kostenlos Abzüge ihrer Lieblingsaufnahmen erhalten konnten.

Auf zwei Bühnen traten bekannte Referenten auf, darunter Literaturkritiker Denis Scheck, das Reise-Duo Aaron und Achill Moser, Abenteurer Jonas Deichmann und Journalistin Verena Lugert. Ihre Beiträge reichten von versteckten europäischen Juwelen bis zu extremen Expeditionen weltweit. Für das leibliche Wohl sorgten Stände wie Rheingau Affineure, die Maldaner Kaffeerösterei und Butta la Pasta mit regionalen Köstlichkeiten.

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Doch nicht alles verlief reibungslos: Am ersten Tag hatten viele Besucher Schwierigkeiten, den Eingang zu finden, da weder Schilder noch Banner den Weg wiesen. Erst nach Beschwerden bei den Organisatoren wurde ein provisorisches Hinweisschild angebracht. Einige Gäste empfanden zudem die 25 Euro Tageskarte – oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – als zu teuer für das gebotene Programm. Besonders der Stand der Region Wiesbaden-Rheingau enttäuschte mit einer eher spärlichen Präsentation der lokalen Attraktionen.

Trotz der kleinen Pannen präsentierte das Festival eine breite Palette an Reisezielen. Neben regionalen Highlights wie dem Rheingau konnten Besucher Stände zu Costa Rica, Afrika und sogar Alaska erkunden.

Nach drei Tagen voller Vorträge, Verkostungen und Reisetipps ging die Veranstaltung zu Ende. Während einige Besucher die hohen Kosten und organisatorischen Mängel kritisierten, lobten andere die gelungene Mischung aus lokalen und internationalen Ausstellern. Das Debüt des Festivals deutet darauf hin, dass es sich zu einem festen Treffpunkt für Reisebegeisterte in der Region entwickeln könnte.

Quelle