22 March 2026, 06:18

Max Holzinger holt Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen in Narvik

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Stangen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Himmel im Hintergrund sowie textliche Informationen zum Ereignis zeigt.

Max Holzinger holt Gold und Silber bei extremen Junioren-WM-Bedingungen in Narvik

Extremwetter beeinträchtigt die 45. FIS Alpine Junioren-Weltmeisterschaften in Narvik – Max Holzinger glänzt mit Gold und Silber

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Schweres Wetter hat die 45. FIS Alpine Junioren-Weltmeisterschaften in Narvik durcheinandergebracht: Die Abfahrtsrennen mussten abgesagt, der Super-G verkürzt werden. Trotz der widrigen Bedingungen lieferte der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen herausragende Leistungen ab und sicherte sich in der U18-Kategorie Gold und Silber.

Im Slalom dominierte Holzinger die U18-Konkurrenz, belegte den ersten Platz seiner Altersklasse und wurde insgesamt 26. Damit distanzierte er die besten weiteren U18-Fahrer, den Briten Harrison Adkins und den Slowaken Oliver Tabacko. Freddy Carrick-Smith holte in derselben Disziplin Silber – mit einem Vorsprung von weniger als vier Zehntelsekunden vor Holzinger.

Im Riesenslalom feierte Holzinger einen weiteren U18-Sieg und gewann zudem die Silbermedaille. Insgesamt erreichte er Platz 29, wobei nur der Schwede William Healqvist als einziger U18-Starter vor ihm lag. Später gab Holzinger zu, dass der Druck seine Konzentration geschärft habe – trotz Regen und Wind, die das Rennen zusätzlich erschwerten.

Gemeinsam mit Michael Huber (SC Obermaiselstein) belegte Holzinger im Kombinationswettbewerb Platz 18. Das Duo maß sich mit starker internationaler Konkurrenz, wobei die Organisatoren die genaue Zahl der teilnehmenden Nationen nicht bestätigten.

Holzingers Ergebnisse unterstreichen sein großes Talent im alpinen Skisport. Mit zwei U18-Medaillen und Top-30-Platzierungen in Slalom und Riesenslalom – alles unter extremen Wetterbedingungen – hat er in Narvik für Furore gesorgt. Die Meisterschaft wird nicht nur wegen der kapriziösen Bedingungen in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen seiner Durchbruchleistungen.

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