16 April 2026, 22:18

Mann verliert über 100.000 Euro an gefälschter Krypto-Börse in Illertissen

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Crypto-Betrug kost Mann über 100.000 Euro - Mann verliert über 100.000 Euro an gefälschter Krypto-Börse in Illertissen

Ein 35-jähriger Mann aus Illertissen hat auf einer gefälschten Kryptowährungs-Handelsplattform mehr als 100.000 Euro verloren. Die Betrüger lockten ihn mit falschen Versprechungen auf extrem hohe Renditen, woraufhin das Opfer einen beträchtlichen Geldbetrag investierte, bevor ihm klar wurde, dass er hereingelegt worden war.

Der Mann hatte zunächst einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich auf der Plattform angelegt. Später behauptete diese, sein Kapital sei auf mehrere Millionen US-Dollar angewachsen. Als er versuchte, die angeblichen Gewinne abzuziehen, verlangten die Betrüger eine fünfstellige Transaktionsgebühr. Misstrauisch geworden, wandte er sich an die Polizei in Illertissen im Landkreis Neu-Ulm und erstattete Anzeige wegen Betrugs.

Dieser Fall ist einer von 85 registrierten Anlagebetrugsfällen in Illertissen allein in diesem Jahr. Die gesamten finanziellen Verluste durch solche Betrugsmaschen belaufen sich in der Region mittlerweile auf rund zwei Millionen Euro.

Die Schilderung des Opfers unterstreicht die anhaltende Gefahr von Kryptowährungs-Betrug. Die Ermittlungen der Behörden laufen zwar weiter, doch die gestohlenen Gelder gelten bisher als verloren. Die Polizei rät Anlegern dringend, Plattformen vor einer Geldanlage gründlich zu prüfen.

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