Landshut setzt auf frischen Wind in der Kultur mit neuem Museumsleiter
Die Stadt Landshut hat ihre kulturelle Führungsriege mit der Berufung von Daniel J. Schreiber zum neuen Museumsleiter komplett neu aufgestellt. Der 58-jährige Kunsthistoriker übernimmt das Amt nach einem langwierigen Auswahlverfahren, an dem zentrale Gremien der Stadt beteiligt waren. Seine Ernennung bildet den Abschluss von Bürgermeister Alexander Putz' Plan zur Umstrukturierung der städtischen Kultureinrichtungen.
Schreiber folgt auf Dr. Franz Niehoff, der im Sommer 2022 in den Ruhestand ging. Seitdem hatte Dr. Thomas Stangier die Leitung kommissarisch inne und wird nun Schreibers Stellvertreter. Die Berufung erfolgte nach einer mehrstufigen Bewertung durch den Bildungs- und Kultursenat sowie den Personalausschuss.
Bevor Schreiber nach Landshut wechselte, leitete er fast ein Jahrzehnt lang das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried. Unter seiner Führung stiegen die Besucherzahlen deutlich an – ein Erfolg, den Bürgermeister Putz besonders hervorhob. Der Bürgermeister lobte Schreibers Fähigkeit, Publikum zu gewinnen und kulturelle Räume neu zu beleben.
Schreibers Position ist Teil einer umfassenden Neuordnung im Landshuter Kultursektor. Bereits vor seiner Berufung war Benedikt Schramm zum Leiter des Kulturamts ernannt worden. Klaus Peißinger, der das Referat für Allgemeine Verwaltung und Kultur verantwortet, begrüßte beide neuen Führungskräfte und zeigte sich optimistisch über die künftige Zusammenarbeit.
Mit Schreiber und Schramm ist das Führungsteam der Landshuter Kultur nun vollständig besetzt. Die Umstrukturierung entspricht der Vision von Bürgermeister Putz für die städtischen Museen und Kultureinrichtungen. Die neuen Leiter treten ihre Ämter mit klaren Aufträgen an, die bisherigen Erfolge weiter auszubauen.






