03 May 2026, 18:25

Kubicki will FDP mit Kandidatur aus der Krise führen

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Kubicki will FDP mit Kandidatur aus der Krise führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), behauptet, seine Kandidatur für den Parteivorsitz habe das öffentliche Interesse an der Partei neu belebt. Nach einem Jahr der fast vollständigen Bedeutungslosigkeit sieht er die FDP nun wieder im Rampenlicht. Sein Wahlkampf habe zudem die Wahrnehmung bei Konkurrenten und Medien verändert – die Partei werde wieder als erfolgversprechend wahrgenommen.

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Kubicki will bei der Bundesdelegiertenversammlung der FDP Ende Mai um den Vorsitz kämpfen. Sein Ziel ist klar: Die Umfragewerte der Partei bis zum nächsten Jahr deutlich über die Fünf-Prozent-Hürde steigen zu lassen. Er argumentiert, dass seine Kandidatur bereits Wirkung zeige – die FDP sei aus der Versenkung geholt und ihr Ansehen wiederbelebt worden.

Bei seinen Auftritten reagiert das Publikum oft begeistert, doch Kubicki gibt zu, dass dies weniger an den inhaltlichen Details seiner Reden liege als vielmehr an der Stimmung, die er vermittelt. Einen Konflikt mit seinem Rivalen Henning Höne, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, bestreitet er. Stattdessen betont Kubicki, er wolle Höne im Falle eines Sieges stärken – und nicht schwächen.

Zu seiner Strategie gehört auch, die Verbindung zwischen seiner persönlichen Marke und der FDP enger zu knüpfen. Selbst Kritiker, so seine Überzeugung, würden ihn letztlich unterstützen, da das gemeinsame Ziel die Erholung der Partei bleibe. Der aktuelle Aufschwung beweise, dass die jüngsten Schwächephasen der FDP nicht von Dauer seien.

Laut Kubickis eigener Einschätzung hat seine Kandidatur den Kurs der FDP bereits verändert. Die Partei steht nun Ende Mai vor einer Führungsentscheidung, die ihre künftigen Umfrageergebnisse prägen könnte. Sein Vertrauen, auch Skeptiker zu überzeugen, gründet auf einer einzigen Priorität: die FDP wieder als politische Kraft zu etablieren.

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