Israelische Basketballteams kehren nach monatelangem Exil in die Heimat zurück
Susi DrubIsraelische Basketballteams kehren nach monatelangem Exil in die Heimat zurück
Israelische Basketballmannschaften werden bald wieder Heimspiele in ihrem eigenen Land austragen – nach Monaten, in denen sie aufgrund der Umstände im Ausland antreten mussten. Die Entscheidung, die ab dem 1. Dezember in Kraft tritt, hat Kritik der türkischen Vereine Fenerbahçe und Efes Istanbul ausgelöst.
Seit Oktober 2023 hatten israelische Teams ihre Heimspiele in der EuroLeague und im EuroCup außerhalb des Landes bestritten. Dieser Schritt war eine Reaktion auf Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt in der Region.
Fenerbahçe hat bereits Maßnahmen ergriffen, um anstehende Spiele zu verlegen. Der Verein trifft am 11. November in München auf Maccabi Tel Aviv. Zwei Tage später empfängt er Hapoel Tel Aviv am selben Ort – aus denselben Gründen. Dies folgt auf die Verlegung zweier Fenerbahçe-Partien gegen Maccabi in der letzten Saison nach Litauen.
Die Ankündigung der EuroLeague, dass israelische Mannschaften ab dem 1. Dezember wieder Heimspiele austragen dürfen, stieß auf Widerstand. Fenerbahçe und Efes Istanbul kritisierten die Entscheidung öffentlich und äußerten Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Fairness.
Mit dem Beschluss der EuroLeague entfällt für israelische Clubs ab kommendem Monat die Pflicht, im Ausland zu spielen. Die anstehenden Begegnungen Fenerbahçe in München unterstreichen jedoch die weiterhin bestehenden Sicherheitsherausforderungen. Die Debatte über die Entscheidung hält an, wobei türkische Teams den Zeitpunkt und die Konsequenzen infrage stellen.






