17 March 2026, 00:34

IFAT München 2026 zeigt, wie Städte durch Kreislaufwirtschaft klimaresilient werden

Ein großes Gebäude mit einem grünen Rasen, umgeben von Pflanzen, Bäumen und einer Wand, mit einer Treppe zum Eingang und einem Logo, das darauf hinweist, dass es sich wahrscheinlich um die Universität für Wissenschaft und Technologie handelt, unter einem klaren Himmel.

IFAT München 2026 zeigt, wie Städte durch Kreislaufwirtschaft klimaresilient werden

IFAT München 2026 rückt Umwelttechnologien und ihren Beitrag zum Klimaschutz in den globalen Fokus

Vom 4. bis 7. Mai findet auf dem Gelände der Messe München die IFAT München 2026 statt – eine Plattform, die zeigt, wie Städte durch Kreislaufwirtschaft widerstandsfähiger werden können. Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, betont die zentrale Rolle dieser Technologien, um Abhängigkeiten zu verringern und die Infrastruktur weltweit zu stärken.

Die Fachmesse wird am 4. Mai um 10 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung auf der Blue Stage beginnen. Erwartet werden hochrangige Vertreter der deutschen Bundesregierung, der Europäischen Kommission sowie des Freistaats Bayern. Während der vier Tage stehen Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Führungen auf dem Programm – organisiert in Zusammenarbeit mit Verbänden wie DVGW, DWA und VKU.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt am 7. Mai, dem "Tag der resilienten Kommunen". An diesem Tag geht es um die Herausforderungen, vor denen Städte bei der Umsetzung von Kreislaufwirtschaftslösungen stehen. Die Veranstalter wollen lokalen Entscheidungsträgern konkrete Werkzeuge und Praxisbeispiele an die Hand geben, um nachhaltige Konzepte umzusetzen.

Obwohl es keine globalen Gesamtzahlen gibt, haben bereits mindestens zwölf Städte und Regionen Fortschritte erzielt. So erhielt Davao City auf den Philippinen 2024 einen Preis für seine öffentlich-private Partnerschaft in der Abwasserbehandlung. Im indischen Distrikt Bengaluru werden seit 2019 jährlich über vier Milliarden Liter Wasser durch Projekte wie den Sarakki-See zurückgewonnen. Paris wiederum verwandelt Urin in Dünger für Grünflächen, während das Wiener Projekt "Stadtregal" sowie Initiativen in East London, Amman und Teilen Indonesiens und der Ukraine ähnliche Erfolge vorweisen.

Die IFAT München 2026 demonstriert, wie Umwelttechnologien Klimaziele und Ressourcensicherheit fördern können. Der Fokus auf Kommunen unterstreicht den wachsenden Bedarf an praktikablen, skalierbaren Lösungen in urbanen Räumen. Mit hochkarätiger Beteiligung und konkreten Fallbeispielen will die Messe nicht nur diskutieren, sondern vor allem zum Handeln anregen.

AKTUALISIERUNG

Über 3.200 Aussteller präsentieren globale Umweltinnovationen

Neuste Berichte zeigen, dass die IFAT München 2026 3.200 Aussteller aus 60+ Ländern haben wird, was eine signifikante Erweiterung ihrer globalen Reichweite darstellt. Diese Zahl, bestätigt vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, füllt eine Lücke in früheren Berichten, die das Ereignis nur als 'globale Plattform' beschrieben haben. Die Teilnehmerzahl unterstreicht die Rolle der Messe als das weltweit größte Netzwerk für Umwelttechnologien, mit Innovationen im Bereich Wasseraufbereitung, Kreislaufwirtschaftslösungen und Textilrecycling.