Fusion Festival setzt 2027 aus – Neukonzept und Geländearbeiten in Planung
Ilja RustFusion Festival setzt 2027 aus – Neukonzept und Geländearbeiten in Planung
Fusion Festival macht 2027 Pause – Neukonzept und Geländearbeiten geplant
Eines der größten alternativen Musik- und Kulturfestivals Deutschlands und Europas, das Fusion Festival, setzt 2027 aus. Die Veranstalter wollen sich Zeit nehmen, um Konzeption und Struktur des Festivals zu überdenken und gleichzeitig Landschaftsarbeiten auf dem Gelände durchzuführen. Normalerweise zieht das Festival jährlich rund 65.000 Besucher an – mit einem Mix aus Techno, Rock, Pop, Theater, Kunst, Workshops und politischer Bildung.
Hinter den Kulissen arbeiten etwa 250 Teams mit über 10.000 Menschen aus aller Welt daran, das Festival auf die Beine zu stellen. David Egger, heute Lichtdesigner, besuchte das Fusion erstmals vor fast 20 Jahren als Gast. Gemeinsam mit Sebastian Mäher gestaltet er die Beleuchtung der Tower Stage, der größten Bühnenfläche des Festivals.
Egger gibt zu, dass die Wochen vor dem Event intensiv sind, schätzt aber die Möglichkeit, aus dem Alltag auszubrechen und in eine andere Welt einzutauchen. Nikolay Veter baut zusammen mit Anaïs Kohler und Jan Gerlach die Dubstation auf und erhält sie – eine der ältesten Bühnen des Festivals.
Sebastian Mäher glaubt, dass die geplante Pause dem Team Raum für tiefgreifendere Reflexion gibt. Dennoch würde er es bedauern, wenn das Festival für immer verschwinden würde.
Mit der Auszeit 2027 soll die Ausrichtung des Festivals neu gedacht und das Gelände aufgewertet werden. Tausende Crew-Mitglieder und Gestalter bleiben der einzigartigen Atmosphäre verbunden. Die Zukunft des Events hängt davon ab, welche Pläne die Veranstalter in dieser Zeit entwickeln.
