26 June 2026, 02:16

Forschungsprojekt ForBat@Bau revolutioniert Baustellen mit emissionsfreien Lösungen

Allianz forscht an elektrifizierten Baustellen

Forschungsprojekt ForBat@Bau revolutioniert Baustellen mit emissionsfreien Lösungen

Forschungsprojekt ForBat@Bau entwickelt Werkzeug für emissionsfreie Baustellen

Das Forschungsprojekt ForBat@Bau arbeitet an einem neuen Instrument, das Baustellen dabei unterstützen soll, komplett emissionsfrei zu operieren. Unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) verfolgt die Initiative einen ganzheitlichen Systemansatz – statt lediglich Maschinen auszutauschen. Ziel ist eine softwaregestützte Planungs- und Betriebslösung für voll elektrifizierte, wirtschaftlich tragfähige Baustellen.

Bisherige Versuche, die Emissionen auf Baustellen zu reduzieren, beschränkten sich oft darauf, Dieselfahrzeuge durch elektrische Modelle zu ersetzen. Laut TUM ist dieser Ansatz allein jedoch nicht nachhaltig. Das neue Projekt betrachtet Bauprozesse, Maschinen, Energiespeicher, Ladeinfrastruktur und Netzanschlüsse als ein vernetztes Gesamtsystem.

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Die Arbeit gliedert sich in vier zentrale Bereiche: die Entwicklung maßgeschneiderter Antriebskonzepte für Baumaschinen, die Schaffung intelligenter, modularer Batteriesysteme, die softwarebasierte Steuerung von Bauabläufen und Energieflüssen sowie die flexible Nutzung der Netzkapazitäten vor Ort. Damit sollen eine zuverlässige Planung und Wirtschaftlichkeit elektrifizierter Baustellen sichergestellt werden.

Die TUM koordiniert das Vorhaben, unterstützt von der Hochschule Landshut und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Als Industriepartner sind der Bayerische Bauindustrieverband, die Bayerische BauAkademie sowie Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Bauwirtschaft, der Netzbetrieb und der Simulationsbranche beteiligt. Das Projekt fördert zudem die Zusammenarbeit aller Akteure, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Am Ende soll ForBat@Bau ein integriertes Planungs- und Betriebswerkzeug für komplexe, emissionsfreie Baustellen hervorbringen. Es adressiert den Bedarf nach einer ganzheitlichen Betrachtung von Energiestrukturen, Prozessmanagement und Baustellenabläufen. Die Ergebnisse könnten es Baustellen ermöglichen, vollständig elektrisch zu arbeiten – und das praxistauglich sowie kosteneffizient.

Quelle