Festnahme am Nürnberger Hauptbahnhof: Rumänin muss 45 Tage ins Gefängnis
Ilja RustFestnahme am Nürnberger Hauptbahnhof: Rumänin muss 45 Tage ins Gefängnis
Eine 23-jährige Rumänin wurde am Nürnberger Hauptbahnhof von Bundespolizisten festgenommen. Gegen sie lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen Diebstahls vor. Da sie eine ausstehende Geldstrafe nicht beglichen hatte, wurde stattdessen eine Freiheitsstrafe verhängt.
Die Verhaftung erfolgte aufgrund eines richterlichen Beschlusses, der eine 45-tägige Haftstrafe vorsah. Diese Strafe trat an die Stelle der unbezahlten Geldbuße, die die Frau nicht hatte begleichen können. Die Behörden suchten bereits seit einiger Zeit nach ihr im Zusammenhang mit dem Diebstahlsfall.
Bundesbeamte nahmen sie während einer Routinekontrolle am Nürnberger Hauptbahnhof vorläufig fest. Die Festnahme erfolgte nach Überprüfung ihrer Identität und des bestehenden Haftbefehls. Weitere Einzelheiten zum Diebstahl oder zur ursprünglichen Geldstrafe wurden nicht bekannt gegeben.
Die Frau muss nun die 45-tägige Haftstrafe antreten, die als Ersatz für die nicht gezahlte Geldbuße verhängt wurde. Die deutsche Polizei setzt in solchen Fällen weiterhin Ersatzfreiheitsstrafen bei unbezahlten Sanktionen durch. Aktuell liegen keine umfassenden Statistiken zu ähnlichen Festnahmen wegen diebstahlsbezogener Geldstrafen vor.






