30 April 2026, 22:19

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Eingang zum Hall of Justice im Disney's Hollywood Studios mit einer Gruppe von Menschen davor, Text und Banner an dem Gebäude, bewölkter Himmel.

Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat Disney nach jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios öffentlich kritisiert. Die Schauspielerin hatte zwar im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei angekündigt, äußert sich aber weiterhin zu Branchenproblemen – darunter die Behandlung von Künstlern und den Aufstieg KI-generierter Kunst.

Disneys Entscheidung, 1.000 Stellen bei Marvel Studios abzubauen, stieß bei Lilly auf scharfe Kritik. Sie äußerte sich beschämt über die Art und Weise, wie das Unternehmen die Entlassungen durchführte, und hob die Hingabe der Mitarbeiter hervor, die zum Aufbau des Franchise beigetragen hätten. In ihren Stellungnahmen sprach sie den betroffenen Künstlern gezielt ihre Unterstützung aus und würdigte deren harte Arbeit und Verdienste.

Zudem richtete Lilly ihren Unmut gegen die Politiker in Kalifornien, die ihrer Meinung nach das wachsende Problem KI-generierter Kunst ignorieren. Sie hinterfragte, wie künstliche Intelligenz menschliche Künstler beeinflussen werde, und äußerte Bedenken hinsichtlich der Jobicherheit und künstlerischen Integrität. Ihre Äußerungen spiegeln die aktuelle Branchendebatte über den ethischen Einsatz von KI in der Unterhaltungsindustrie wider.

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Die Schauspielerin, die in den Ant-Man-Filmen eine zentrale Rolle spielte, hatte Disneys Geschäftspraktiken bereits in der Vergangenheit kritisiert. Ihre jüngsten Aussagen fallen in eine Phase, in der sie sich aus der Schauspielerei zurückzieht und sich stattdessen zunehmend für die Rechte von Filmschaffenden einsetzt.

Lillys Kritik erhöht den Druck auf Disney, das bereits mit Gegenwind wegen der Entlassungen konfrontiert ist. Ihre Solidarität mit den betroffenen Künstlern und ihre Fragen zur KI-generierten Kunst verstärken die laufenden Diskussionen über die Zukunft kreativer Berufe. Bisher hat sich das Unternehmen nicht öffentlich zu ihren Aussagen geäußert.

Quelle