ESC Dorfen: Von der Penaltyschießen-Pleite zum 9:2-Kantersieg
Gemischte Bilanz für den ESC Dorfen am Eishockey-Wochenende
Der ESC Dorfen erlebte ein wechselhaftes Wochenende in seinen jüngsten Eishockeyspielen. Nach einer knappen Niederlage im Penaltyschießen gegen den ESC Haßfurt gelang dem Team ein souveräner 9:2-Sieg über den EHC Straubing. Die Ergebnisse zeigten sowohl ihre offensiven Stärken als auch defensive Schwächen in Drucksituationen.
Das Wochenende begann mit einer frustrierenden Niederlage für Dorfen. Gegen Haßfurt ging das Team zwar früh mit 3:1 in Führung, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Trotz überlegener Spielanteile verpasste Dorfen entscheidende Chancen, darunter ein zweiminütiger Powerplay. Die tschechischen Stürmer von Haßfurt – Václav Adámek, Filip Strombach und Tomáš Příbyl – erwiesen sich als matchentscheidend: Adámek und Strombach trafen im Penaltyschießen, während Dorfens Tobi Brenninger und Lukas Miculka ihre Versuche verfehlten. Am Ende stand es 4:3 für Haßfurt.
Zwei Tage später dominierte Dorfen den EHC Straubing mit einem klaren 9:2-Erfolg. Sechs verschiedene Spieler trafen: Václav Krliš, David Stach, Josef Folger, Lukas Miculka, Dante Spagnuolo und erneut Josef Folger. Doch der Start war holprig – die Mannschaft hatte zunächst Mühe, die Abwehr Straubings zu knacken. Trainer Brenninger kritisierte später die Leistung im letzten Drittel als "zu gierig", nachdem mehrere Konter und Chancen auf das leere Tor vertan worden waren.
Ursprünglich war die Partie gegen Straubing 3:3 ausgegangen, was Verlängerung und Penaltyschießen nötig machte. Doch Dorfens eiskalte Effizienz in der regulären Spielzeit sicherte schließlich den Sieg – ein deutlicher Kontrast zur vorherigen Penaltyschießen-Niederlage.
Das Wochenende zeigte, dass Dorfen Rückschläge verkraften kann. Der deutliche Sieg gegen Straubing unterstrich die offensive Schlagkraft, während die Niederlage gegen Haßfurt Schwächen bei der Spielgestaltung in der Schlussphase offenlegte. Die nächsten Begegnungen werden zeigen, ob das Team unter Druck konsequent bleiben kann.






