DEB-Pokal als Olympia-Generalprobe für Deutschlands Eishockey-Teams vor Mailand 2026
Susi Drub100 Tage vor den Olympischen Spielen: DEB ohne Berliner beim Deutschland-Cup - DEB-Pokal als Olympia-Generalprobe für Deutschlands Eishockey-Teams vor Mailand 2026
Deutschlands Eishockey-Nationalteams bereiten sich auf Schlüsselwettkämpfe vor den Olympischen Spielen 2026 vor
Die deutschen Männer- und Frauennationalmannschaften bestreiten in diesen Tagen den DEB-Pokal in Landshut – ein Turnier, das mittlerweile als entscheidender Test vor den Olympischen Spielen in Mailand gilt. Während die NHL-Stars im Kader der Männer fehlen, rückt der Fokus auf aufstrebende Talente und etablierte Profis, die sich um die begehrten Olympiatickets bemühen.
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat für den DEB-Pokal, der genau 100 Tage vor den Spielen stattfindet, ein starkes Aufgebot nominiert. Bundestrainer Harold Kreis nutzt das Turnier als eine Art "Olympia-Casting" – doch auf Topspieler wie Leon Draisaitl, Moritz Seider und Tim Stützle muss er verzichten. Die NHL-Größen sparen sich für ihren ersten Auftritt bei den Spielen 2026 in Mailand auf.
Auch die DEL-Stützen Jonas Müller und Frederik Tiffels (beide Eisbären Berlin) fallen verletzungs- oder belastungsbedingt aus. Ihre Abwesenheit schafft zwar Chancen für andere, doch angesichts der NHL-Dominanz im Kader ist für DEL-Spieler der Weg nach Mailand alles andere als sicher.
Bei den Frauen verstärken Sandra Abstreiter und Laura Kluge – beide aktiv in der professionellen PWHL – das DEB-Team. Beim DEB-Pokal treffen sie auf Lettland, Österreich und die Slowakei, ein wichtiges Warm-up vor dem olympischen Turnier. In Mailand wartet in der Vorrunde dann die Begegnung mit Dänemark, Lettland und den USA.
Die Männer nutzen den DEB-Pokal unterdessen, um die letzte Feinjustierung vor Olympia vorzunehmen. In Mailand erwarten sie ebenfalls Duelle gegen Dänemark, Lettland und die USA – ein anspruchsvolles Programm für das Turnier.
Für viele Akteure ist der DEB-Pokal die letzte Gelegenheit, sich für den olympischen Kader zu empfehlen. Ohne NHL-Stars setzt das Männerteam auf DEL-Profis und Nachwuchstalente. Die Frauen wiederum nutzen das Turnier als entscheidenden Härtetest vor ihrem Olympia-Start in Mailand.






