28 April 2026, 06:24

Bundesweiter Apotheken-Streik am 23. März: Warum Türen geschlossen bleiben

Drei Männer in weißen Kitteln an einer Apotheken-Theke mit Papieren und Gegenständen, vor Regalen mit Artikeln, in Schwarz-Weiß.

Bundesweiter Apotheken-Streik am 23. März: Warum Türen geschlossen bleiben

Apotheker in ganz Deutschland schließen am 23. März im Rahmen eines bundesweiten Protests ihre Türen. Der Apothekerverband Nordrhein (AVNR) hat Kollegen aufgerufen, sich an Kundgebungen in großen Städten zu beteiligen. Mit der Aktion sollen höhere Abgabegebühren durchgesetzt und die Rolle der Apotheker im Gesundheitswesen verteidigt werden.

Der AVNR ruft Apotheken dazu auf, an Demonstrationen in Berlin, München, Hannover und Düsseldorf teilzunehmen. In Düsseldorf versammeln sich die Teilnehmer ab 12 Uhr am Burgplatz; die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis etwa 13 Uhr. Die Organisatoren empfehlen den Mitarbeitern, in weißen Kitteln zu erscheinen und als vollständige Teams teilzunehmen.

Der Verband lehnt Pläne für "Apotheken ohne Labor" oder "ohne Apotheker" entschieden ab. Stattdessen fordert er eine Erhöhung der festen Abgabegebühr auf 9,50 Euro. Protestmaterialien und Kundenhinweise sind auf der Kampagnenwebsite Nulltarif abrufbar.

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Der AVNR betont, dass er erwartet, dass die Behörden das Demonstrationsrecht der Apotheken respektieren. Bisher wurden keine rechtlichen Einschränkungen für die Proteste bekannt.

Am 23. März bleiben die Apotheken mindestens einen Teil des Tages geschlossen. Die Beteiligung der Mitarbeiter und die öffentliche Sichtbarkeit sind entscheidend für die Ziele der Kampagne. Das Ergebnis könnte künftige Entscheidungen zur Finanzierung von Apotheken und zu beruflichen Standards beeinflussen.

Quelle