Bundesländer fordern Reform für historische Kfz-Kennzeichen ohne Bürokratie
Ilja RustBundesländer fordern Reform für historische Kfz-Kennzeichen ohne Bürokratie
Bundesländer drängen auf Reform bei der Wiedereinführung historischer Kfz-Kennzeichen
Die deutschen Bundesländer setzen sich für eine Vereinfachung der Regeln ein, nach denen historische Kfz-Kennzeichen wieder eingeführt werden können. Ziel ist es, Städten und Landkreisen die Rückkehr zu alten regionalen Kürzeln zu erleichtern. Hessen geht dabei voran und fordert weniger Hürden, um die lokale Identität zu stärken.
Seit 2012 dürfen Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland alte Kfz-Kennzeichen wiederbeleben – allerdings nur, wenn zuvor neue Zulassungsbezirke eingerichtet wurden. Nun wollen die Bundesländer diese Auflage komplett abschaffen.
Ein von Hessen initiierter Vorschlag wurde bereits angenommen und soll bald an die Bundesregierung übermittelt werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, das Verfahren zu vereinfachen und Regionen die Wiedereinführung alter Kürzel ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand zu ermöglichen. Einen festen Zeitrahmen für eine Entscheidung der Bundesregierung gibt es derzeit nicht.
Falls der Plan umgesetzt wird, könnten Landkreise und Städte historische Kennzeichen künftig leichter wieder einführen. Die Reform würde die regionale Identität in ganz Deutschland stärken. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der Bundesregierung.






