Bistum Augsburg zeigt erstmals detailliert, wohin die Kirchensteuer fließt
Susi DrubBistum Augsburg zeigt erstmals detailliert, wohin die Kirchensteuer fließt
Das Bistum Augsburg hat eine neue Website gestartet, um zu erklären, wie es die Kirchensteuermittel verwendet. Das Online-Portal bietet detaillierte Einblicke in den Haushalt der Diözese sowie aktuelle Nachrichten und Videobeiträge. Verantwortliche hoffen, dass die Plattform die Transparenz für die Öffentlichkeit erhöht.
Die Website präsentiert die finanziellen Aktivitäten des Bistums in einer leicht verständlichen Form. Besucher können Haushaltsübersichten einsehen, kurze Videos anschauen und sich über Förderentscheidungen informieren. Finanzdirektor Dominikus Kleindienst betonte, dass das Ziel darin bestehe, die Vielfalt der Projekte aufzuzeigen, die durch die Steuerbeiträge unterstützt werden.
Jährlich organisiert das Bistum rund 83.000 Gottesdienste in über 2.000 Kirchen und Kapellen. Diese Veranstaltungen ziehen jährlich mehr als fünf Millionen Besucher an. Neben der Seelsorge betreibt die Kirche zudem Kindergärten und Schulen, in denen täglich über 50.000 Kinder und Jugendliche betreut werden.
Die Erklärvideos auf dem Portal heben die konkrete Verwendung der Gelder hervor – von Bildungsprogrammen bis hin zu gemeinnützigen Diensten. Die Inhalte sollen verdeutlichen, wofür die Mittel eingesetzt werden. Kleindienst unterstrich, dass die Website den Menschen den praktischen Nutzen ihrer Beiträge vor Augen führen werde.
Die neue Website ist nun für alle zugänglich, die sich über das Finanzmanagement des Bistums informieren möchten. Sie bietet klare Informationen darüber, wie Kirchensteuern Gottesdienste, Bildung und Gemeinschaftsprojekte finanzieren. Das Bistum erhofft sich von dem Portal ein besseres Verständnis seiner finanziellen Abläufe.






