Berlins Kult-Fischbude droht das Aus – jetzt kämpft sie ums Überleben
Pierre BaumBerlins Kult-Fischbude droht das Aus – jetzt kämpft sie ums Überleben
Ergün's Fischbude: Berlins beliebtes Fischrestaurant kämpft ums Überleben
Die Ergün's Fischbude, ein seit Langem geliebtes Fischrestaurant in Berlin, steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Deutsche Bahn hat sich entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern – damit droht dem Betrieb die Schließung. Die Besitzer haben nun eine Spendenkampagne gestartet, um den beliebten Treffpunkt zu retten.
Das Restaurant eröffnete 1992 unter den historischen S-Bahn-Bögen im Westen Berlins. Seit über drei Jahrzehnten ist es eine feste Adresse für Einheimische und Besucher, die frischen Fisch suchen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Mine Centinbas, die Tochter des Gründers, über einen möglichen Umzug nachgedacht, falls nötig.
Wie die Berliner Zeitung im Juli 2024 berichtete, könnte das Restaurant nun tatsächlich schließen müssen. Centinbas vermutet, dass Brandschutzbedenken hinter der Entscheidung der Bahn stecken. Zwar steht noch kein konkretes Schließungsdatum fest, doch die Familie ist entschlossen, den Betrieb am Leben zu halten.
Ziel der Spendenaktion ist es, den laufenden Betrieb zu sichern – nicht etwa einen Umzug zu finanzieren. Vorerst bleibt die Ergün's Fischbude geöffnet: von Dienstag bis Samstag zwischen 16 und 21 Uhr sowie sonntags und montags von 16 bis 22 Uhr.
Die Zukunft des Restaurants hängt nun vom Erfolg der Spendenkampagne ab. Ohne eine Vertragsverlängerung könnte das Lokal nach 32 Jahren für immer seine Türen schließen. Der Ausgang der Aktion wird entscheiden, ob diese Berliner Institution ihre treuen Gäste auch künftig bewirten kann.






