Bayerns Wirtschaft sucht langfristige Partnerschaften in Kasachstan und Kirgisistan
Susi DrubBayerns Wirtschaft sucht langfristige Partnerschaften in Kasachstan und Kirgisistan
Eine bayerische Wirtschaftsdelegation ist soeben von einer einwöchigen Reise nach Kasachstan und Kirgisistan zurückgekehrt. Unter der Leitung von Roland Weigert, Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, sollte die Reise langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen der Region und Zentralasien aufbauen – mit einem besonderen Fokus auf Partnerschaften, die über kurzfristige Gewinne hinausgehen.
Weigert, Mitglied der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, bekleidet sein Amt im Ministerium seit November 2018. Seine Delegation umfasste lokale Unternehmer, Abgeordnete sowie Beamte aus seinem Ressort. Ziel war es, die wirtschaftlichen Verbindungen zu zwei Ländern zu stärken, die stark an ausländischen Investitionen interessiert sind.
Während des Besuchs traf Weigert mit Kasachstans Vize-Ministerpräsident Roman Skljar zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie der starke Mittelstand Bayerns mit dem Bedarf Kasachstans nach schnellen ausländischen Direktinvestitionen in Einklang gebracht werden könnte. Die bayerische Wirtschaft wäre – für sich betrachtet – nach dem BIP die siebtgrößte der EU.
Die Delegation lotete zudem Möglichkeiten aus, die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Technologie und Handel zu erweitern. Weigert betonte die Bedeutung langfristiger Kooperationen statt einmaliger Geschäfte. Gemeinsam mit dem kasachischen Botschafter Nurlan Onschanow plant er nun weitere Besuche in der Region vorzubereiten.
Die Reise markiert einen Schritt hin zu engeren Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Zentralasien. Weigerts Team wird das Format weiterentwickeln; in den kommenden Jahren sind weitere Delegationen geplant. Beide Seiten haben Interesse signalisiert, die Gespräche in konkrete Projekte umzusetzen.






