Bayerns Säbener Straße bekommt Millionen-Umbau – doch der "Ancelotti-Hügel" muss weichen
Klaus-Dieter PohlBayerns Säbener Straße bekommt Millionen-Umbau – doch der "Ancelotti-Hügel" muss weichen
FC Bayern München plant umfassende Modernisierung seines Trainingsgeländes an der Säbener Straße
Der FC Bayern München wird sein Trainingszentrum an der Säbener Straße grundlegend umgestalten. Der Verein hat Pläne für einen Umzug verworfen und setzt stattdessen auf eine umfassende Sanierung der bestehenden Anlage. Bereits jetzt haben Verantwortliche mit den Vorbereitungen für die Aufwertung des Geländes begonnen.
Am Montag besichtigten Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Sportdirektor Christoph Freund und weitere Führungskräfte das Trainingsareal. Dabei begutachteten sie die Örtlichkeiten und testeten die Höhe neuer Sichtschutzwände, die künftig Spieler wie Vincent Kompany und Harry Kane während der Trainingseinheiten vor Blicken der Öffentlichkeit abschirmen sollen.
Herzstück des Projekts ist ein neuer Fußballplatz, der höchsten Ansprüchen gerecht werden soll. Für seinen Bau könnte jedoch der teure Fitnessparcours weichen müssen, der 2016 unter Carlo Ancelotti entstanden war. Die als "Ancelotti-Hügel" bekannte Anlage kostete rund eine Million Euro und umfasst Sprint-Hügel, eine Sandgrube, Barfußpfade, einen Padel-Court sowie ein Beachvolleyballfeld.
Die Umbaumaßnahmen sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Modernisierung der Vereinsinfrastruktur. Die Arbeiten sollen während der anstehenden Länderspielpause stattfinden, um den Spielbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Die Änderungen werden nicht nur die Trainingskapazitäten erweitern, sondern auch moderne Ausstattungsmerkmale für die Mannschaft einführen. Sollte der Fitnessparcours tatsächlich abgerissen werden, wäre damit das Ende einer teuren Anlage besiegelt, die noch nicht einmal ein Jahrzehnt in Betrieb war. Ob der Verein an anderer Stelle des Geländes ähnliche Investitionen plant, blieb bisher offen.






