31 March 2026, 10:21

Bayerische Bischöfe beraten in München über Zukunft der katholischen Bildung

Altes Dokument mit dem Titel "St. Erasmus Kirche" mit einer Kirchenzeichnung im Hintergrund, umgeben von Bäumen und Himmel, unterzeichnet von der deutschen Regierung.

Katholische Bischöfe kommen zusammen - Finanzierung für Universitäten - Bayerische Bischöfe beraten in München über Zukunft der katholischen Bildung

Bayerische Katholische Bischöfe tagen in München zur Herbstvollversammlung

Diese Woche kommen die katholischen Bischöfe Bayerns in München zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx stehen zentrale Themen wie die Jugendarbeit und die Zukunft katholischer Hochschulen auf der Agenda.

Die Freisinger Bischofskonferenz vereint Vertreter der sieben bayerischen Erzbistümer und Bistümer sowie des Bistums Speyer. Zu den Aufgaben gehört die Finalisierung des Haushaltsplans 2026 für den Bayerischen Interdiözesenfonds, der über 60 Einrichtungen unterstützt.

Der Fonds, der ausschließlich aus Kirchensteuermitteln der bayerischen Diözesen finanziert wird, verfügte 2023 über ein Budget von knapp 42 Millionen Euro. Davon flossen 27,7 Millionen Euro direkt an Universitäten und Hochschulen. Aktuell erhalten sieben katholische Bildungseinrichtungen – darunter die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen – Mittel aus diesem Topf.

Auf der Tagesordnung stehen zudem die Jugendarbeit und die Rolle katholischer Bildung in der Region. Kardinal Marx und die Bischöfe wollen während der Konferenz sowohl finanzielle Planungen als auch pastorale Schwerpunkte behandeln.

Die Beschlüsse dieser Versammlung werden die Förderung katholischer Bildung und Seelsorge in Bayern prägen. Der verabschiedete Haushalt 2026 entscheidet, wie in den kommenden Jahren Millionen aus Kirchensteuermitteln an Universitäten, Hochschulen und andere Einrichtungen verteilt werden.

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