23 March 2026, 10:24

Bambergs neuer Bürgermeister: Bio-Gärtner Niedermaier gewinnt überraschend die Stichwahl

Zeitung mit handgeschriebenem Text, der "Neuer Markt, die Wahl, Herr Williams' Vorschlag für gegen Mehrheit" liest.

Bambergs neuer Bürgermeister: Bio-Gärtner Niedermaier gewinnt überraschend die Stichwahl

Sebastian Niedermaier hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Bamberg mit 56,7 Prozent der Stimmen gewonnen. Der Bio-Gärtner und Stadtrat, der seit 2014 im Amt ist, wird nun die Stadt regieren, nachdem er den Grünen-Kandidaten Jonas Glüsenkamp besiegte. Sein Sieg folgt auf einen Wahlkampf, in dem der bisherige Amtsinhaber Andreas Starke auf eine erneute Kandidatur verzichtete.

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Die Wahlbeteiligung lag bei 56,0 Prozent – etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Niedermaier, der über keine vorherige Erfahrung als Bürgermeister verfügt, trat gegen Glüsenkamp an, nachdem die ehemalige CSU-Landesministerin Melanie Huml den Einzug in die Stichwahl verpasst hatte.

Niedermaier betreibt in Bamberg ein Unternehmen für biologischen Gartenbau. Seine politische Laufbahn begann 2014 mit dem Einzug in den Stadtrat. Da in öffentlichen Unterlagen keine weiteren bedeutenden Ämter verzeichnet sind, markiert sein Sieg einen Wandel – weg von traditionellen Parteikandidaten hin zu einem Bewerber mit lokalen Wirtschafts- und Handlungswurzeln.

Die Wahl wurde durch die Entscheidung des scheidenden Bürgermeisters Andreas Starke ausgelöst, der nicht erneut kandidieren wollte. Starke, Mitglied der SPD, hatte das Amt jahrelang inne, bevor er zurücktrat.

Niedermaier wird nach dem deutlichen Wahlerfolg als neuer Bürgermeister Bambergs vereidigt. Seine Wahl spiegelt einen Wechsel in der lokalen Führung wider: vom langjährigen Parteipolitiker hin zu einem Kandidaten mit Fokus auf ökologischen Landbau und Gemeinschaftsarbeit. Das Ergebnis bestätigt zugleich die Niederlage der Grünen in dieser wichtigen fränkischen Stadt.

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