Andy Borg und die JUZIs bringen das Publikum zum Schuhe abwerfen
Klaus-Dieter PohlAndy Borg und die JUZIs bringen das Publikum zum Schuhe abwerfen
Eine aktuelle Folge von Schlager Fun nahm eine überraschende Wendung, als Moderator Andy Borg vor einem Live-Auftritt eine scherzhafte Warnung an die Zuschauer richtete. Der bekannte Sänger, der mit Hits wie Adios Amor berühmt wurde, überraschte das Publikum mit einer humorvollen Bemerkung über den bevorstehenden Auftritt des Duos JUZIs. Dessen mitreißende Darbietung brachte die Zuschauer nicht nur zum Aufstehen – manche warfen sogar ihre Schuhe ab.
Der Abend begann mit einer Hommage Borgs an die verstorbene Showlegende Peter Alexander. Mit warmen Worten erinnerte er an den Einfluss des Ikonen, erwähnte ein zweites Album zu dessen Ehren sowie eine wertvolle, persönlich signierte Karte von Alexander. Borg blicke auf Jahrzehnte voller Unterhaltung, Humor und Musik zurück, die Generationen geprägt hätten.
Die Stimmung änderte sich schlagartig, als die JUZIs – ein energiegeladenes Duo aus dem Zillertal – die Bühne betraten. Bevor sie loslegten, scherzte Borg, dass Zuschauer mit "Duft-Fernsehen" die Funktion vielleicht besser ausschalten sollten – eine Andeutung auf die mitreißende Energie, die gleich folgen würde. Die beiden präsentierten eine Mischung aus zeitlosen Klassikern von Peter Alexander und eigenen Hits, darunter den Publikumsliebling Ziach ma di Schuach aus.
Der ansteckende Rhythmus des Songs brachte die Fans zum Klatschen, Jubeln – und, wie der Titel es verspricht, zum Abschütteln der Schuhe vor Begeisterung. Borg und die JUZIs verbinden eine langjährige Zusammenarbeit: Seit den 2010er-Jahren arbeiten sie gemeinsam an Studioaufnahmen, TV-Specials wie dem ZDF-Fernsehgarten und gemeinsamen Tourneen, darunter Auftritte bei Starlight Express in Bochum.
Die Darbietung hinterließ einen bleibenden Eindruck – eine gelungene Mischung aus Nostalgie und ausgelassener Feierlaune. Borgs Hommage an Peter Alexander und der mitreißende Auftritt der JUZIs zeigten einmal mehr die zeitlose Faszination der Schlager-Musik. Für viele im Publikum war der Abend weniger ein Zuschauen – sondern vielmehr ein Mittanzen.






