ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 55 Euro mehr
Klaus-Dieter PohlADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 55 Euro mehr
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, zeigen, dass einige Mitglieder ab 2027 deutlich höhere Kosten tragen müssen.
Die neue Preisstruktur sieht vor, dass die Grundmitgliedschaft für Einzelpersonen um mindestens 10 Euro steigt. Familienmitgliedschaften könnten sogar um bis zu 55 Euro teurer werden. Im Schnitt wird mit einer Erhöhung von etwa 20 Prozent gerechnet, wobei Premium-Mitglieder die stärksten Anpassungen zu spüren bekommen.
Der ADAC hat zwar keine genauen Zahlen genannt, bestätigt aber, dass die Anpassungen aufgrund gestiegener Betriebskosten notwendig seien. Die geplanten Änderungen werden auf der Jahresversammlung im Mai zur Abstimmung stehen. Bei einer Zustimmung treten die höheren Beiträge 2027 in Kraft.
Zuletzt hatte der ADAC die Beiträge 2018 angehoben und sie seitdem stabil gehalten. Doch wie aus den internen Unterlagen hervorgeht, machen finanzielle Belastungen eine Erhöhung nun unvermeidbar.
Von der Beitragserhöhung betroffen sind Millionen ADAC-Mitglieder in ganz Deutschland. Einzelmitgliedschaften werden mindestens 10 Euro mehr kosten, während Familien bis zu 55 Euro zusätzlich zahlen müssten. Die endgültige Entscheidung hängt vom Ausgang der Mai-Versammlung ab.






